Achtsamkeits-Training Online-Kurs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Zukunft biete ich einen eigenen Online-Kurs für Achtsamkeitstraining an. Er wird hier aufgeschaltet.

 

 

 

  

 

Was ist Achtsamkeitstraining und wozu..?

 

 

Die Anforderungen unserer Gesellschaft sind enorm. Viel Arbeit, mehr Verantwortung, zu wenig Zeit. Ständige Erreichbarkeit als Folge von Smartphone und E-mail. Auch globale und politische Veränderungen nehmen uns in Anspruch, aber auch persönliche, private Lebensumstände können einen hilflos oder ängstlich machen. So verliert man den Zugang zu sich selbst, erlaubt sich zu wenig Zeit für Ruhe und Entspannung, für sich und die eigenen Bedürfnisse. Man funktioniert nur noch, ob all den Erwartungen und Anforderungen, sei es nun beruflich oder privat. Man ist getrieben, setzt sich (zu) grosse Ziele, setzt falsche Prioritäten. 

Oft hat man auch einfach verlernt, auf sich selbst zu achten. Was zu grosser Belastung führt, denn wir vernachlässigen uns. Dies kann sich früher oder später auch schädlich auf unseren Körper auswirken, darum sollte ein Ausgleich zwischen Aktivität und Entspannung entstehen. 

 

Im Achtsamkeitstraining lernen wir, sich erst einmal wieder zuzuhören, sich wahrzunehmen. Das mag einfach klingen, doch viele fordert es bereits stark, dem eigenen Körper oder den Gedanken Aufmerksamkeit zu schenken, denn unser Geist, ist rastlos und emsig, nur nicht anhalten, nur nicht innehalten..! Und genau darum geht es unter anderem im Achtsamkeitsraining, wahrzunehmen wie unsere Gedanken und Gefühle uns Stress verursachen können, und wie wir damit lernen umzugehen. 

Achtsamkeit ist eine Methode zur Selbsthilfe, die Körper und Geist schult. Sie verbindet Körperübungen mit meditativen Elementen. Dadurch wird gezielt eine Veränderung der inneren Haltung angestrebt, die zu mehr Gelassenheit und Besonnenheit im Alltag beitragen soll. Aus historischer Sicht, stammt Achtsamkeit aus dem Buddhismus. Die vier Grundlagen der Achtsamkeit (Achtsamkeit auf den Körper, die Gefühle und auf den/die Geist /Geistesinhalte…) stammen aus den buddhistischen Lehren. In den westlichen Kulturkreisen wird das Training in psychotherapeutischem Rahmen integriert, und zur Stressbewältigung und Prävention von Stresserkrankungen im allgemeinen angewendet. Inzwischen wird das Prinzip der Achtsamkeit auch zu Therapien oder Vorbeugung verschiedener psychischer und körperlicher Probleme angewandt. Gerade auch im Zusammenhang mit Schmerzen oder schwierigen Gefühlen und Lebenssituationen.

 

Eine einfache Frage, die uns zu verstehen gibt, ob wir achtsam sind ist : Wie oft leben wir im Hier und Jetzt? Oder wie oft denken wir an zukünftige oder vergangene Ereignisse..?

Beim Achtsamkeitstraining lernen wir, bewusst im gegenwärtigen Moment zu sein, (und zu bemerken, wenn wir das nicht sind), und die Aufmerksamkeit auf den Körper/Atem und die Gedanken/Gefühle zu richten. Dies kann z.B. in meditativen Übungen erlernt und trainiert werden. Durch das bewusste, aktive Ausrichten der Aufmerksamkeit, kann sicher gestellt werden, dass man im Hier und Jetzt ist. Es muss aber unterschieden werden, denn die Gedanken und Gefühle werden nicht unterdrückt, im Gegenteil, alles soll wahrgenommen werden, jedoch ohne zu beurteilen und zu bewerten. Auch werden schwierige Gefühle als etwas natürliches, normales, etwas das zum Menschsein dazu gehört akzeptiert. Es wird versucht und gelernt, das Abschweifen der Gedanken an zukünftiges oder vergangenes zu vermeiden, stattdessen konzentriert man sich auf die aktuellen inneren Prozesse und Abläufe. Gibt ihnen Raum. Dies führt dazu, dass auch negative, unangenehme und auch neutrale Wahrnehmungen angenommen werden können, so wie sie eben sind. Dieses Akzeptieren, nimmt eine grossen Teil der Achtsamkeitsphilosophie in Anspruch, und führt dazu, sich selber zu verstehen, die eigenen Denkvorgänge und Reaktionsweisen werden einem bewusster. Oft reicht dies, um eine andere Sichtweise auf eine Situation zu erlangen, dadurch können Stressauslöser erkannt werden, und das eigene Verhalten wird reflektiert. So können Alternativen in unserem Handeln gefunden werden.

Somit kann Achtsamkeitstraining dazu führen, Stress abzubauen oder zu vermeiden. Das innere Gleichgewicht zu finden oder zu halten, und das wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit aus. Es hilft, die eigenen inneren Kräfte zu wecken, und der Mensch wächst daran, indem er sich erkennt. Durch das Erleben des einzelnen Augenblicks, und dem Gewahrsein dessen, was im Inneren abläuft, spürt man seine eigenen Bedürfnisse, nimmt klarer wahr. Es gelingt einem immer mehr, die Emotionen und Gedanken bewusst zu spüren, und zu akzeptieren. Man trifft dann selbstbestimmte Entscheidungen, und kann so mehr Freude und Zufriedenheit im Leben erlangen.

Daneben hilft uns Achtsamkeit, uns besser zu konzentrieren, weil wir uns auf den Moment einlassen können, und so weniger abgelenkt sind. Wir können uns etwas in voller Gänze widmen, schweifen weniger ab.

 

Im Achtsamkeitstraining wird  gelernt, bestimmte Entspannungstechniken anzuwenden, die es uns ermöglichen, den Geist und die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Dazu gehören Körperarbeit, Meditationen im Sitzen oder Gehen, aber auch Achtsamkeitsübungen, die im  Alltag angewendet werden können.

Achtsam sein bedeutet auch, die „kleinen“, einfachen Dinge zu sehen. Im Alltag, oder beispielsweise im Umgang mit der Natur, und mit Tieren. Beobachten, zusehen, hören, riechen, wahrnehmen mit allen Sinnen. Gerade auch für Kinder so wichtig, denn auch sie sind enormem Leistungsdruck unterlegen. Zudem fördert  es auch die Wahrnehmung für unsere Mitmenschen, und führt zu mehr Empathie.

Andere Aspekte der Achtsamkeit  beziehen sich auf Fragen wie: Wie funktioniert unsere Sinneswahrnehmung, die Gedanken und Gefühle, unser Geist.? Was sind unsere Glaubenssätze, wie verhält es sich mit unsere Intuition und der inneren Stimme.?

 

Und ganz wichtig, dies nochmal zu erwähnen : Akzeptanz und Dankbarkeit. Beides gehört unweigerlich zur Philosophie der Achtsamkeit dazu. Wichtig zu unterscheiden ist, das Akzeptanz nichts mit einer gleichgültigen Haltung zu tun hat. Es geht nicht darum, „…ist mir doch egal“..! Es sollte um Annehmen gehen. Darum, Widerstände loszulassen. Gleichmut, nennt man das im Buddhismus und im  Yoga. Durch das Annehmen lernen wir, eine gewisse Klarheit zu erlangen, und dementsprechend Entscheidungen zu treffen, die einem gut tun. Und so können wir immer mehr den Weg des Herzens gehen…

Bei der Dankbarkeit liegt die Bedeutung darin, zu schätzen was man hat. Tendiert man eher dazu, das zu sehen was einem fehlt, kann die Dankbarkeit unweigerlich zu innerem Frieden verhelfen. Indem wir unseren Fokus auf das richten was wir haben, und nicht drauf was uns fehlt, was wir alles noch möchten und erreichen müssen, oder auf das was schief läuft, verändert sich vieles. Die Haltung „ wenn ich das und dies noch hätte dann…“ macht uns unzufrieden und noch dazu sind wir nie im Jetzt.! Sie ist an „Wenn-Bedingungen“ gebunden, und macht unfrei. Denn wir warten immer darauf, dass noch etwas geschieht und erst dann sind wir zufrieden, glücklich…Ein Trugschluss.

Wenn wir aber versuchen, das zu sehen was gut und schön ist in unserem Leben, oder auch mit unserem Körper oder unserem Wesen, wenn wir dankbar dafür sind, kann eine tiefe Zufriedenheit entstehen…

 

Achtsamkeitstraining kann, wenn es auch praktisch angewendet und umgesetzt wird, zu mehr Gelassenheit und Zufriedenheit im Leben führen. Das Ziel ist, Stille, inneres Gleichgewicht und geistige Klarheit als Teil des Alltags zu integrieren. Es braucht etwas Übung und Willen, doch es lohnt sich auf jeden Fall. Wenn wir beginnen, unsere Aufmerksamkeit auf alles was in und um uns geschieht zu richten, werden wir aufhören, uns mit Dingen zu identifizieren die wir nicht sind. Wir können lernen weniger zu bewerten und zu urteilen. Wenn wir unsere Bedürfnisse kennen, treffen wir die richtigen Entscheidungen die uns gut tun und unserem Wesen entsprechen. Dadurch können wir UNSER Leben leben, und können wir selbst sein.

 ©c.o.

 

 

„Bei der Meditation geht es nicht um den Versuch, irgendwo hinzugelangen. Es geht darum, dass wir uns selbst erlauben, genau dort zu sein, wo wir sind, und genau so zu sein, wie wir sind, und desgleichen der Welt zu erlauben, genau so zu sein, wie sie in diesem Augenblick ist.“ 

 

Jon Kabat-Zinn