Still werden...

Vibrierende Stille ist Schöpfung

Fliessende Stille ist Liebe

Geteilte Stille ist Freundschaft

 

Betrachtete Stille ist Unendlichkeit

Gehörte Stille ist Verzauberung

Ausgedrückte Stille ist Schönheit

 

Aufrechterhaltene Stille ist Stärke

Unterlassene Stille ist Leiden

Gewährte Stille ist Erholung

 

Festgehaltene Stille ist heilige Schrift

Bewahrte Stille ist Tradition

Geschenkte Stille ist Initiation

 

Erhaltene Stille ist Freude

Wahrgenommene Stille ist Wissen

Gefestigte Stille ist Erfüllung

 

Nur Stille ist.


Achtsamkeit..?

Was bedeutet Achtsamkeit..?

Achsamkeit heisst, das bewusste Wahrnehmen des Moments, ohne jegliche Bewertung oder Beurteilung. Das Gewahrsein des Jetzt. Sie ermöglicht uns, dem jeweils gegenwärtigen Moment in der bestmöglichen Weise zu begegnen. Aber auch im Kontakt mit sich selbst sein. Schlussendlich auch die Akzeptanz des Gegenwärtigen. Dazu gehört auch das Wahrnehmen des eigenen Körpers, durch bewusste Präsenz des momentanen Körpergefühls, der Körperempfindungen und Sinneswahrnehmung (sehen, riechen, hören, schmecken…) . Auch das Wahrnehmen der eigenen Gedanken und Gefühle. Wichtig dabei ist, nicht in die Wertung zu gehen, sondern nur beobachten, wahrnehmen, und wieder loslassen, sich nicht darin verlieren. Man wird sich der eigenen Gedanken bewusst, und übernimmt die Kontrolle über die eigene Denkweise, was zu einem bewussteren Leben führen kann.

 

Achtsamkeit/ Achtsamkeitstraining hilft bewusst zu leben und führt zu :

 

-einer guten Selbstregulation

-Stressminderung und Stressabbau/Entspannung ( zb. auch bei Ängsten und Panikzuständen)

-einem besseren Zugang zum eigenen Potential

-einer bewussten Wahrnehmung von sich selbst und anderen

-mehr Mitgefühl und Empathie für sich selbst und andere

-einem engeren Kontakt zu sich selbst und den eigenen Bedürfnisen

-bewussten Entscheidungen und setzen von Prioritäten und Selbstbestimmtheit

-innerer Ruhe und mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit

-mehr Belastbarkeit

-geistiger Gesundheit

...

 

Du kannst Achtsamkeit bei praktisch all deinem Tun, deines Tagesablaufs ausüben. Auch während du isst, arbeitest oder Haushaltsarbeiten durchführst. Indem du auf die Empfindungen achtest, die du in jedem Moment erlebst.

 

„Der Zustand der inneren Achtsamkeit ist eine andere Geistesverfassung, als das übliche Alltagsbewusstsein. Im Alltagsbewusstsein sind wir in einem Tun-Modus, der uns zu Aktivität, Anstrengung, Zielorientierung und kritischem Denken antreibt. Dieser Zustand ist nicht schlecht oder krankhaft. Er wird es erst, wenn es keine Abwechslung mit dem Sein-Modus gibt, in dem nichts geleistet, bewerkstelligt oder erreicht werden muss. Im Sein-Modus sind wir vollkommen in Ordnung, so wie wir gerade sind. Wir müssen nicht anders, besser oder erfolgreicher sein, sondern dürfen genauso sein, wie wir eben sind…“

Achtsamkeit ist keine Religion, sondern eine Geisteshaltung, eine Lebensphilosophie, ein Weg, dessen Ursprung im Buddhismus zu finden ist.

 

Jon Kabat-Zinn, der Begründer des MBSR-Programmes „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ sagt:

„Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen. 
Diese Art der Aufmerksamkeit steigert das Gewahrsein und fördert die Klarheit sowie die Fähigkeit, die Realität des gegenwärtigen Augenblicks zu akzeptieren. Sie macht uns die Tatsache bewusst, dass unser Leben aus einer Folge von Augenblicken besteht. Wenn wir in vielen dieser Augenblicke nicht völlig gegenwärtig sind, so übersehen wir nicht nur das, was in unserem Leben am wertvollsten ist, sondern wir erkennen auch nicht den Reichtum und die Tiefe unserer Möglichkeiten zu wachsen und uns zu verändern…
Achtsamkeit ist eine einfache und zugleich hochwirksame Methode, uns wieder in den Fluss des Lebens zu integrieren, uns wieder mit unserer Weisheit und Vitalität in Berührung zu bringen. 

Achtsamkeit entsteht nicht einfach wie von selbst, nur weil man zu der Überzeugung gelangt ist, dass es nützlich und wünschenswert wäre, bewusster zu leben. Es bedarf vielmehr einer starken Entschlossenheit sowie einer wirklichen Überzeugung vom Wert solchen Tuns, um jene nötige Disziplin aufzubringen, die man als Grundpfeiler einer effektiven Meditationspraxis bezeichnen könnte."

Jon Kabat-Zinn 

 

 


Gegenwärtig-Sein

Achtsamkeit – Gegenwärtig-Sein

Achtsamkeit führt uns direkt in den momentanen Augenblick. Dorthin, wo das Leben stattfindet, wo unser Wesen existiert, unser Körper ist, der Atem fließt, die vielen Empfindungen und Gedanken sind. Durch Achtsamkeit können wir entdecken, wer wir wirklich sind, denn jedes Problem in unserem Alltag ist eine Folge dessen, dass wir nicht wissen, wer wir tatsächlich sind und es daher auch nicht leben können. 

Eine achtsame Haltung ist eine neutrale wertfreie konzentrierte und offene Beobachtung und Wahrnehmung der Gegenwart, also dessen, was jetzt gerade vor sich geht. Es ist das Öffnen eines aufmerksamen Raumes, in dem wir betrachten können, was mit uns und um uns herum geschieht. 

Vieles von dem, was in uns und durch uns geschieht, entzieht sich unserem Bewusstsein. Wir agieren automatisch in Handlungs- und Gewohnheitsmustern oder verfangen uns in Gedankenschleifen. Dies geschieht meist nach immer dem selben Schema, weil sich in unserem Gehirn mit der Zeit entsprechende Vernetzungen bilden. Wenn wir nicht wach und gegenwärtig sind, dann leben wir hauptsächlich in diesen festgelegten Mustern. Sie sind nicht verkehrt, doch sie halten uns manchmal regelrecht gefangen und und können ein eigenes Leben verhindern.

Einen aufmerksamen anwesenden Geisteszustand zu haben und zu halten, ist für uns nicht normal. Wir rutschen immer wieder in eine Art Halbbewusstsein hinein, in dem wir vor uns hin denken und handeln, ohne wirklich präsent zu sein. In der Präsenz unseres Wesens, liegt unsere Klarheit, unsere Kraft und unser innerer Frieden, die wir in dem Maße verlieren, wie wir eben wegdämmern. Dann bekommen wir Vieles nicht mehr mit, finden zu emotionalen Ausschlägen nicht den geeigneten Abstand, gehen über unsere körperlichen Impulse und über unsere ureigenste Intuition und Natürlichkeit hinweg, was zu geistig, seelischen und körperlichen Beschwerden, Frustation und anhaltenden Konflikten führen kann. 

Das Herstellen und Halten eines wachen aufmerksamen Raumes können wir wieder erlernen, wie Radfahren oder Autofahren. Es braucht nur ein wenig Übung und mit der Zeit geht es ganz von allein. Dann gehen wir durch unseren Alltag und haben in jedem Moment eine aufmerksame Wachheit. Unser wacher wahrnehmender Raum wird zur Normalität. Das ist Meditation.

Während der Achtsamkeit liegt unser Focus auf uns und das kann mit der Zeit unsere falschen festgefahrenen Persönlichkeitsstrukturen soweit auflösen, dass wir nun ganz natürlich fließende innere Zuständen erleben. Wache bewusste Menschen leben selbstverständlich ihr eigenes Leben. Sie können gar nicht anders. Das ergibt sich ganz von allein. „Ich müsste, sollte oder könnte“, unsere Erwartungen und die der Anderen fallen von uns ab und stattdessen gibt es ein So-sein, So-ist-es, So-ist-es-nicht, Das-tue-ich und Das-tue-ich-nicht, welches aus unserem tiefen inneren Wesen empor steigt. Wir kehren immer wieder in eine wertfreie und offene Haltung zurück, um das innere Fließen von Moment zu Moment wieder neu wahrzunehmen und zu einem verbalen Ausdruck oder in eine authentische Handlung bringen zu können. 

Während wir uns und alles um uns herum in unser Gewahrsein einschließen, werden wir mit der Zeit feststellen, dass wir aufhören, uns mit etwas zu identifizieren, was wir nicht sind. Wir nehmen dann nur noch Formen an, die zu uns gehören, sich richtig und gut anfühlen und folgen nur noch den Handlungsstrategien, die unserem Wesen entsprechen. So kann das Leben zu unserem Leben werden und wir ganz zu uns selbst.

Quelle:https://www.systemische-praxis-potsdam.de/judithmuecke/achtsamkeits-meditation/


Die Geschichte vom Fischer und dem Geschäftsmann

Am späten Vormittag sass ein Fischer unter einer Palme am Strand und blickte zufrieden aufs Meer hinaus. Der Morgen hatte ihm einen guten Fang beschert, von dem  seine Familie und auch die Leute im Dorf satt werden würden.

Da kam ein Geschäftsmann des Weges.

"Warum sitzt du da unter der Palme und schaust aufs Meer, statt hinauszufahren, und Fische zu fangen.?" fragte er den Fischer.

Der liess sich nicht in seiner Ruhe stören. "Ich war schon draussen", sagte er nur.

"Ja, und wieviel hast du gefangen?"

"Genug, dass wir heute satt werden."

Der Geschäftsmann griff sich an den Kopf. "Mehr nicht? Das verstehe ich nicht... Du hast doch Zeit, warum fährst du nicht raus und machst noch einen Fang?"

Der Fischer sah den Geschäftsmann verständnislos an. "Wozu denn?"

"Du könntest mehr Fische verkaufen", ereiferte sich der Geschäftsmann. "Du könntest dir von dem verdienten Geld ein tüchtigeres Boot kaufen, bessere und grössere Netze. Damit fängst du mehr und kannst noch mehr verkaufen. Dann kannst du sogar Leute einstellen, die für dich arbeiten, und dein Erlös vermehrt sich. Vielleicht kannst du sogar eine eigene Fischkonservenfabrik gründen und die Fische weltweit vertreiben..."

"Und wenn ich das alles geschafft habe, was mach ich dann.?""Dann...ja, dann kannst du es ruhig angehen lassen. Du kannst dich irgendwo unter eine Palme setzen und den Blick aufs Meer geniessen", schlug der Geschäftsmann vor.

Der Fischer lachte lauthals. "Und was tue ich jetzt..?"

 

 

 

(Quelle:

Buch von Han Shan, Achtsamkeit, die höchste Form des Selbstmanagements)


Achtsamkeit...

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Das Gehirn eines Buddha...

Entspannung und Meditation

 

Das parasympathische Nervensystem (PNS) aktivieren

 

Ihr Körper besitzt zahlreiche wichtige Systeme, darunter das endokrine (hormonelle) System, das Herz-Kreislaufsystem, das Immunsystem, das Magen-Darm-System und das Nervensystem. Wenn sie die Körper-Geist-Verbindung nutzen möchten, um Stress zu senken, die Feuer zu kühlen und ihre langfristige Gesundheit zu verbessern, welches ist dann der optimale Eintrittsort in all diese Systeme? Es ist das autonome Nervensystem (ANS).

Dies liegt daran, dass das ANS- dass ein Teil des grösseren Nervensystems ist- mit jedem anderen System verknüpft ist und die Regulation eines jeden anderen Systems unterstützt. Und geistige Aktivität hat einen grösseren direkten Einfluss auf das ANS als auf jedes andere Körpersystem. Wenn sie den parasympathischen Zweig des ANS stimulieren, breiten sich beruhigende, wohltuende und heilende Wellen in ihrem Körper, Gehirn und Geist aus. 

 

Entspannung

 

Beim Entspannen wird der Schaltkreis des parasympathischen Systems in Anspruch genommen und dadurch gestärkt. Das Entspannen beruhigt auch das sympathische Nervensystem-das Kampf-oder-Fluchtsystem-, da entspannte Muskeln Feedback an die Alarmzentren des Gehirns senden, dass alles gut ist. Wenn man sehr entspannt ist, kann man sich nur schwerlich gestresst oder aus der Fassung gebracht fühlen. Die Entspannungsreaktion kann sogar Veränderungen im Hinblick darauf bewirken, wie ihre Gene exprimiert werden, und damit durch chronischen Stress ausgelösten Zellschaden reduzieren.

Den Nutzen der Entspannung können sie nicht nur dadurch ernten, dass sie sie in bestimmten nervenaufreibenden Situationen auslösen, sondern auch dadurch, dass sie ihren Körper "offline" darin schulen, automatisch zu entspannen; die folgenden Methoden können  für beide Zwecke genutzt werden.

Hier als Erstes vier schnelle Mittel:

 

-Entspannen sie die Zunge, ihre Augen und ihre Kiefermuskeln.

 

-Fühlen sie, wie  Spannung aus ihrem Körper hinausfliesst und in die Erde sinkt.

 

-Lassen sie warmes Wasser über ihre Hände laufen.

 

- Suchen sie ihren Körper nach Regionen ab, die angespannt sind, und entspannen sie diese.

 

Meditation

 

Meditation aktiviert das PNS auf vielerlei Wegen. Zu diesen gehören : das Abwenden der Aufmerksamkeit von aufreibenden Angelegenheiten, das Entspannen und das Lenken des Gewahrseins nach innen in den Körper hinein. Dadurch, dass sie das PNS und andere Teile des Nervensystems stimuliert , bewirkt regelmässige Meditation Folgendes :

 

- Sie vermehrt die graue Substanz in der Insula, im Hyppocampus und im präfrontalen Kontex, vermindert die altersbedingte kortikale Verdünnung in präfrontalen Regionen, die durch die Meditation gestärkt werden, und verbessert mit diesen Regionen in Verbindung stehende psychologische Funktionen, darunter Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Empathie.

 

- Sie steigert die Aktivierung linker frontaler Regionen, was die Stimmung hebt.

 

- Sie erhöht die Stärke und Reichweite schneller Gamma-Gehirnwellen bei erfahrenen Praktizierenden; Gehirnwellen sind die schwachen, aber messbaren elektrischen Wellen, die von einer grossen Zahl von Neuronen produziert werden, die rhytmisch gemeinsam feuern.

 

- Sie verringert den Spiegel des Stresshormons Cortisol

 

- Sie stärkt das Immunsystem

 

- Sie hilft bei einer Vielzahl von medizinischen Leiden, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma, Typ-2- Diabetes, PMS und chronischen Schmerzen

 

- Sie hilft bei zahlreichen psychischen Leiden, darunter Schlaflosigkeit, Angst, Phobien und Essstörungen

 

Es gibt viele kontemplative Traditionen und viele Arten, zu meditieren. Der Schlüssel zum Ernten des Lohns der Meditation liegt darin, eine regelmässige, tägliche Praxis zu etablieren, egal wie kurz. Wie wäre es damit, die persönliche Verpflichtung einzugehen, nie schlafen zu gehen, ohne am selben Tag meditiert zu haben, und sei es nur für eine Minute..?

 

 

(Quelle: Buch, das Gehirn eines Buddha, von Rick Hanson)

 

 

 

 

 


Entspannung mit Frequenzen...


Das Feld des reinen Potentials

Das erste geistige Gesetz des Erfolgs ist das Gesetz des reinen Potentials. Dieses Gesetz beruht auf der Tatsache, dass wir in unserem essentiellen, grundsätzlichen Zustand reines Bewusstsein sind. Reines Bewusstsein ist reines Potential; es ist das Feld aller Möglichkeiten und der unendlichen Kreativität. Reines Bewusstsein ist unsere spirituelle Essenz.

 

Wie nun können wir das Gesetz des reinen Potetials, das Feld aller Möglichkeiten, auf unser Leben anwenden?

Wenn man die Vorteile des Feldes des reinen Potentials geniessen möchte, wenn man die Kreativität, die im reinen Bewusstsein liegt, voll nutzen will, muss man Zugang dazu gewinnen. Eine Möglichkeit, Zufgang zu diesem Feld zu gewinnen, stellt entweder die tägliche Praxis des Schweigens dar, aber auch Meditation und Vorurteilslosigkeit. Beim Aufenthalt in der Natur gewinnt man ebenfalls Zugang zu den Eigenschaften des reinen Potentials- unendliche Kreativität, Freiheit und Glückseligkeit.

 

Schweigen bedeutet, sich zu verpflichten, sich täglich eine bestimmte Zeitspanne zu gönnen, um einfach nur zu sein. Die Stille erleben bedeutet, sich vorübergehend von der Aktivität des Redens zurückzuziehen. Es bedeutet, auch den vorübergehenden Rückzug von Aktivitäten wie Fernsehen, Radiohören oder lesen. Wenn man sich nie die Gelegenheit gönnt, Schweigen zu erleben, herrscht Aufruhr im inneren Dialog. Man sollte sich hin und wieder die Zeit nehmen, um die Stille zu erfahren. Man kann sich auch einfach verpflichten, jeden Tag eine gewisse Zeit Schweigen zu bewahren. Das könnte zwei Stunden dauern; wenn es zu viel erscheint, vielleicht eine Stunde. Und hin und wieder sollte man sich eine ausgedehntere Schweigephase gönnen, wie etwa einen vollen Tag, zwei Tage oder eine ganze Woche.

 

Was geschieht nun bei dieser Stille-Erfahrung? Anfangs wird der innere Dialog noch turbulenter. Man spürt den intensiven Drang etwas zu sagen. Ich kenne Menschen, die am ersten Tag fast verrückt werden, wenn sie sich auf eine ausgedehntere Schweigephase eingelassen haben. Sie überkommt ein Gefühl von Dringlichkeit und Angst. Aber wenn sie bei ihrer Verpflichtung bleiben, beruhigt sich der innere Dialog allmählich, und bald wird die Stille sehr profund. Denn nach einer Weile gibt der Verstand auf. Er erkennt, dass es keinen Sinn hat, sich weiter im Kreis zu drehen,wenn das Du- das Selbst, der Geist, der Entscheidungsträger- nicht sprechen will. Punktum. Und wenn sich der innere Dialog beruhigt, erlebt man die Stille des Feldes des reinen Potentials.

Die regelmässige Ausübung von Schweigen, gerade wie es einem recht ist, stellt einen Weg dar, das gesetz des reinen Potentials zu erleben. Ein anderer Weg ist, jeden Tag Meditation zu betreiben. Idealerweise sollte man morgens und abends je dreissig Minuten meditieren. Durch die Meditation lernt man, das Feld des reinen Schweigens und des reinen Bewusstseins zu erfahren. In diesem Feld des reinen Schweigens liegt auch das Feld der unendlichen Korrelation, das Feld der grenzenlosen Wirkungskraft, der letztendliche Boden aller Kreativität, in dem alles unauflöslich mit allem anderen verbunden ist.

 

Deepak Chopra, aus "Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs".


...als ich mich selbst zu lieben begann....

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich: Das nennt man REIFE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich: Das nennt man EHRLICHKEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus, aber heute weiß ich: Das ist SELBSTLIEBE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt:
Das nennt man DEMUT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST LEBEN!

 

Charlie Chaplin, an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959 


Dharma

Dharma ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet  Lebenszweck oder- sinn.

Es besagt, dass wir eine körperliche Gestalt angenommen haben, um einen Sinn zu erfüllen. 

Diesem zufolge hat man ein einzigartiges Talent und eine einzigartige Art, dies auszudrücken. Es gibt etwas, dass man besser kann als alle anderen Menschen in der ganzen Welt- und nach jedem einzigartigen Talent und jedem einzigartigen Ausdruck dieses Talents gibt es auch eine einzigartige Nachfrage. Wenn diese Nachfrage mit dem kreativen Ausdruck des Talents abgestimmt wird, entsteht ein Funke, der Wohlstand erzeugt. Wenn man seine Talente ausdrückt und damit Bedürfnisse stillt, erzeugt man undbegrenzten Reichtum und Überfluss.

Wenn man Kindern von Anfang an diesen Gedanken einflössen kann, sieht man die Wirkung deutlich in ihrem späteren Leben. Ich habe dies bei meinen Kindern so gehalten. Immer wieder habe ich ihnen gesagt, es gäbe einen Grund, dass sie auf der Welt seien, und sie sollten diesen Grund allein herausfinden. Seit sie vier Jahre alt sind haben sie das immer wieder von mir gehört. Ich habe ihnen ausserdem im gleichen Alter das Meditieren beigebrachtt und ihnen gesagt: "Ich möchte, dass ihr euch niemals darüber Gedanken macht, wie ihr euren Lebensunterhalt verdient. Wenn ihr als Erwachsene nicht genug verdient, werde ich für euch sorgen, daher braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Ich möchte nicht, dass ihr euch ausschliesslich darauf konzentriert, in der Schule gute Leistungen zu erzielen. Ich will gar nicht, dass ihr immer die besten Noten habt und nur die besten Schulen besucht. Ich will nur, dass ihr euch auf die Frage konzentriert, wie ihr der Menscheit am besten dienen könnt und welche einzigartzigen Talente ihr habt. Denn jeder von euch hat eine Einzigartige Begabung, die so kein anderer besitzt, und ihr könnt diese auf ganz besondere, eigene Weise ausdrücken."

Aber meine Kinder besuchten die besten Schulen, bekamen die besten Noten, und schon im College fielen sie dadurch auf, dass sie finanziell unabhängig waren, denn sie hatten sich darauf konzentriert, was sie auf dieser Erde geben sollen.

 

Deepak Chopra

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The Warriors Prayer

 

 

I am what I am

 

In having faith in the beauty within me

 

I develop trust

In softness I have strength

 

In silence I walk with the Gods

 

In peace I understand myself and the world

 

In conflict I walk away

 

In detachment I am free

 

In respecting all living things

I respect myself

 

In dedication I honour the courage within me

 

In eternity I have compassion

For the nature of all things

 

In love I unconditionally accept

The evolution of others

 

In freedom I have power

In my individuality I express

The God Force within me

 

In service I give

of what I have become

 

I am what I am

Eternal, Immortal, Universal and Infinite

 

 

And so be it


Räuchern...

Räuchern ist ein uralter Brauch, der in vielen Religionen und Kulturen seinen festen Platz hat bis heute.

 

Die Gründe oder Absichten des Räucherns sind vielfältig, haben jedoch immer mit Reinigung, Neubeginn oder Abschied, und Schutz zu tun.

Man erhofft sich durch den Rauch von Wurzeln, Hölzer, Kräuter und Harzen, eine der Wirkungen. Die ausgesuchten Pflanzen und anderes Räucherwerk, gelangen über den Rauch in die Schwingung des Energiefeldes, und entfalten dort ihre Wirkung. Die verströmenden Düfte sind ätherische Öle aus den Pflanzen, und können holzig, harzig, blumig, herb, oder süss und schwer duften. 

 

Räuchern eignet sich auch sehr gut, um zur Ruhe zu kommen. Ein Räucherritual, oder einfach eine Räucherung draussen können helfen, in den Moment, ins Jetzt zu kommen. Sich zu entspannen.

Einfach dazitzen, den Rauch beobachten, die Düfte riechen.

Oder man entscheidet sich bewusst für ein Thema das einem am Herzen liegt, für eine Absicht. Die Inition dahinter, kann auch helfen zb. loszulassen.

 

Es gibt ein riesen Angebot an Räucherwerk und Zubehör zu kaufen, und mitlerweile bekommt man es fast überall.Es gibt für jeden Geschmack etwas.

 

Schön finde ich auch immer, wenn man Zutaten verräuchert, die in unserer Umgebung wachsen. Die Schwingung diese Pflanzen kann besonders wohltuend und kraftvoll sein.

 

Das kann man selbst leicht machen. Entweder man besorgt sich im Frühling die dementsprechenden Samen oder Pflanzen die man möchte, oder man sucht sie in der freien Natur. Die Pflanzenteile oder Harze und Hölzer werden dann im Sommer geerntet, und an einem trockenen, warmen Ort getrocknet. Um sie zu verräuchern muss man sie nur noch zerkleinern, so dass sie gut auf die Kohle passen.

 

Es eignen sich:

 

- Lavendel

- Rosenblätter

- Rosmarin

- Salbei

- Thymian

- Pfefferminze

- Fichtenharz

- Torf

- ...

 

...oder einfach mal experimentieren..!😉

 

Man braucht dazu:

 

-ein feuerfestes Gefäss (achtung wird ev. heiss.!)

 

-Sand

-Räucherkohle

 

Die Kohle wird mit einem Feuerzeug entzündet.Und sofort in den Sand  in dem feuerfesten Gefäss gelegt. ( Sand sollte mindestens  5 cm tief sein) Das dauert einige Minuten und wirft ganz kleine Funken (vorsicht )bis die ganze Kohle glüht. Wenn es aufhört Funken zu schlagen ist sie bereit. Dann kann man das Räucherwerk auf die glühende Kohle legen. Nich zu viel auf einmal, nur so, dass das bereits darauf liegende erst verbrennt, und dann nachlegen. Das kann man ganz nach Gefühl tun, und wird schnell merken wie es am besten geht und duftet...

 

VIEL VERGNÜGEN..!

 

(Die kleinen Kohletablets glühen ca. 1 Stunde. Vorsicht sie sind danach noch einige Zeit heiss und sollten daher nicht unbeaufsichtigt irgendwo stehen.  Das Gefäss sollte aus Metal, Glas oder Keramik sein, und kann trotzdem heiss werden.)

 

 c.o.



Die Idee vom Leben

Zeit zu haben, die Zeit vergessen zu können

 

Zeit zu haben, zu sehen und zu erkennen

 

Zeit zu haben, zu hören und zu erfühlen

 

Zeit zu haben, zu weinen und zu lachen

 

Zeit zu haben, achtsam zu lieben

 

Zeit zu haben,glücklich zu sein

 

Richhard Erlewein


Achtsamkeits-Übungen

Gehen:

 

Beim Treppensteigen z.B., genau auf die Füsse und auf das Gehen konzentrieren, wahrnehmen des Kontakts der Füsse auf dem Boden. Jede Treppenstufe bewusst wahrnehmen.

(Tipp: einmal barfuss gehen…)

 

Atem :

 

Konzentration und wahrnehmen des eigenen Atems. Einige Minuten bewusstes Ein- und Ausatmen. In den Bauch atmen.

Wahrnehmen des Atems durch die Nase, den Mund.

 

Hören :

 

Welche Geräusche sind im Moment zu hören? Differenziertes Wahrnehmen der verschiedenen Geräusche, oder bewusstes Zuhören eines bestimmten Geräuschs. Z.B. Wind in den Bäumen, Wasserfall, Vögel…

Oder Stille wahrnehmen.

 

Zuschauen / Sehen :

 

Tieren zusehen, z.B. Vögel, Katzen, Wildtieren. Oder einem Bach oder Fluss, Blätter und Gräser im Wind...

Genaues betrachten von etwas bestimmten z.B. einer Blume, bewusstes Wahrnehmen von Farben, Formen, Mustern…

(Tipp: man kann auch noch das Riechen dazu nehmen…)

 

In sich hinein fühlen :

 

Was denke ich gerade? Was fühle ich ?

(Beobachter Position einnehmen)

 

Körperbewusstsein :

 

In den eigenen Körper hinein spüren. Konzentration auf die Füsse, Beine, Bauch, Hände, Nacken…

(Bodyscan)

 

 

Essen :

 

Beim Essen nur auf das Essen konzentrieren. Bewusstes Wahrnehmen des Geschmackes, Konsistenz…

(wenn ich esse, esse ich…/ nichts anderes daneben tun)

 

Pausen :

 

Im Alltag kleine, bewusste Pausen einschalten. Innerlich Stop sagen, und vlt. tief ein- und ausatmen, oder einfach dasitzen oder stehen und sich auf den Moment einlassen, nur ein paar Minuten...schweigen…

 

Bekanntes neu erleben :

 

Bei den alltäglichen Dingen und Verrichtungen einmal bewusst wahrnehmen oder sie konzentriert ausführen. Z.B. Zähneputzen, was hat die Zahnbürste für eine Farbe, die Zahnpaste? Beim Händewaschen auf die Seife achten, den Duft…

Den Arbeitsweg genau betrachten, das Einkaufen bewusst erleben und wahrnehmen. Beim Duschen, Kochen, Putzen... immer bewusst und konzentriert, und mit Fokus auf das was ich gerade tue.

 

 

 

Viele von diesen Übungen kann man übrigens sehr gut und einfach im Alltag integrieren. Z.B. wenn man warten muss, an der Kasse in einem Geschäft, am Bahnhof, im Auto vor einer Ampel oder im Stau…

 

 

 

c.o.


Eckhard Tolle, Stille spricht...


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