Energetische Haus/Wohnungs- Reinigung , Räuchern

Am Anfang war der Rauch….

Räuchern ist so alt wie die Nutzung von Feuer, und geht zurück bis zu den Ägyptern und noch weiter.

Bis heute hat es sich auch in unserer Kultur, auch in der Befölkerung erhalten, wenn auch oft etwas hinter vorgehaltener Hand. Das Ausräuchern zb. von Haus und Stall wird auf dem Land noch heute in vielen Regionen ganz selbstverständlich betrieben. Damit Mensch und Tier sicher vor Unglück und schlechten Ereignissen sind, und geschützt werden. Viele Religionen nutzen die Rituale des Räucherns auch heute noch. Auch hier in unseren christlich geprägten Regionen, z.b. in den kirchlichen Liturgien ( Weihrauch).

 

Alles ist Energie

 

Geht man davon aus, dass alles Energie ist, und somit alles mit allem verbunden, versteht sich, dass auch unser Zuhause, unsere Räume in denen wir uns aufhalten Felder sind, die eng mit uns verbunden sind. Jeder Gedanke, jedes Gefühl also auch Energie, und somit verbunden mit unserer Umwelt unserem Feld in dem wir uns bewegen.

 

Die meisten Menschen kennen das Gefühl, das man sich an bestimmten Orten oder in bestimmten Räumen einfach nicht richtig wohl fühlt. Oder man hat plötzlich das Gefühl, unbedingt die Fenster öffnen zu müssen, zb. nach einem Besuch. Auch Zeiten von intensiven Gefühlen wie Trauer, Angst oder Streitgespräche können sich in den Räumen (Feldern) festsetzen, und hängen dann sozusagen im Feld, selbst wenn sich die Situation bereits wieder verbessert hat. Auch alte, sogar uralte Energien können so bereits vom Vormieter oder Besitzer des Hauses oder der Wohnung  „übernommen“ werden. Langes Arbeiten am Computer, jegliche elektromagnetischen Strahlungen oder Elektrosmog überhaupt  belastet die Energie im Raum.

All dies kann dann wahrgenommen werden, auf unterschiedliche Weise, als Gefühl der Beklemmung, bedrückende Gedanken,Unruhe, Schlafstörungen, Nervosität, Angst, Gereiztheit, Schwermut oder Kälte, usw., auch körperlich bis hin zur Krankheit.

 

Klären

 

Energie ist nicht starr, und somit haben wir die Möglichkeit, auf diese Felder Einfluss zu nehmen. Alle negativen Energien können  somit auch wieder in neutrale, oder positive Schwingung gebracht werden.

Das Räuchern ist eine Möglichkeit. Natürlich kann man nun einfach mit etwas Weihrauch durch das Haus laufen, es kann aber sein, dass danach nichts oder nur wenig Besserung eintritt. Damit das Feld mit neuen Informationen gefüllt wird, ist eine Absicht eine Initiation sehr wichtig. Eine Bewusstheit,  eine Kraft, eine andere positive Energie (unsere Gedanken, Absichten) muss unbedingt dabei sein.

Dazu kommen dann die speziellen Räucherwerke. Pflanzen, die mit dem verströmen ihrer Kraft und Energie, was sie ja sind, wunderbar Unterstützung geben.

 

 

 

Räuchern, Praxis

 

Man braucht dazu :

 

  • Feuer- und hitzebeständiges Gefäss
  • Sand
  • Räucherkohle-Tabletten
  • verschiedenes Räucherwerk

 

Den Sand ca. 5 cm tief in das Gefäss füllen, Räucherkohle anzünden und auf den Sand legen. Solange warten bis die Kohle keine  Fünkchen mehr wirft.

Dann das gewünschte Raücherwerk darauf legen.

Nun kann man beginnen. Am effektivsten ist es, wenn man bei einem Haus das ganze Haus ausräuchert, das heisst vom Keller bis zum Dach. Bei einer Wohnung am besten alle Räume. 

Sei dir deiner Absicht ganz bewusst, was willst du mit deine Räucherung erreichen. (Reinigung/Auflösung von negativen Energien ) Geh einfach in jeden Raum, und spüre in dich hinein, nimm alles möglichst bewusst war. Lass den Rauch ruhig in alle Himmelsrichtungen verteilen, geh dorthin, wo es dich zieht. Sei in dir in Frieden, in Liebe und möglichst klar und ruhig, aber bestimmt.

 

Wenn du überall warst, sollte in jedem Raum der Rauch stehen, das heisst es darf ruhig richtig „neblig“ sein.! Nun kommt der fast wichtigste Schritt, öffne alle Fenster..! Die Energie die du nicht mehr willst hat sich nun im Rauch gesammelt/gebunden, und kann jetzt nach draussen abziehen. Lass die Fenster unbedingt so lange offen, bis in den Räumen kein Rauch mehr zu sehen ist.!

 

Wenn aller Rauch abgezogen ist, kannst du die Fenster wieder schliessen. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, zum einen kannst du es dabei belassen, oder aber du füllst den Raum wieder auf, das macht Sinn, da der jetzt „leer“ ist. Auch hier kannst du mit deiner Absicht Einfluss nehmen. Ich empfehle meistens, den Raum wieder auzufüllen, mit einer Essenz, einem Räucherwerk, dass dem Bewohner besonders gut tut, oder besonders gefällt. (z.B. Wirkung für Ruhe, Frieden, Liebe, stimmungsaufhellend, Schutz,  beruhigend etc. )

Geh einfach genauso vor wie bei der Reinigung, mit dem Unterschied, dass du danach nicht mehr so stark lüftest, den Duft/Rauch also noch eine Zeit im Haus /Wohnung wahrnehmen kannst.

 

(Achtung..! Die Kohle bleibt danach noch für längere Zeit heiss..! Bitte darauf achten und Gefäss nicht unbeaufsichtigt lassen..!)

 

Räucherwerk und Zubehör kann man heute an vielen Orten bekommen, oft steht die Wirkung darauf. Die meisten Pflanzen/Kräuter, Hölzer und Harze lassen sich auch untereinander mischen.

 

Mein Tpp:

 

Ich verwende zur Hausreinigung immer : (einzeln oder auch in Kombination)

 

  • weisser Salbei, eine der wirksamsten und stärksten Reinigungs- und Klärungs Pflanzen
  • Weisser Copal, Weihrauch
  • Drachenblut, bei extrem schlechten, schweren Energien 

 

Zum Auffüllen nach der Reinigung. Zum Beispiel :

 

 

  • Galgant 
  • Rosenweihrauch
  • Storax
  • Sandelholz
  • Zedernholz
  • Mastix
  • hierfür sind auch Räucherstäbchen sehr geeignet..!(auf gute Qualität und nur natürliche Inhaltstoffe achten!)

 

c.o.


Dharma

Dharma ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet  Lebenszweck oder- sinn.

Es besagt, dass wir eine körperliche Gestalt angenommen haben, um einen Sinn zu erfüllen. 

Diesem zufolge hat man ein einzigartiges Talent und eine einzigartige Art, dies auszudrücken. Es gibt etwas, dass man besser kann als alle anderen Menschen in der ganzen Welt- und nach jedem einzigartigen Talent und jedem einzigartigen Ausdruck dieses Talents gibt es auch eine einzigartige Nachfrage. Wenn diese Nachfrage mit dem kreativen Ausdruck des Talents abgestimmt wird, entsteht ein Funke, der Wohlstand erzeugt. Wenn man seine Talente ausdrückt und damit Bedürfnisse stillt, erzeugt man undbegrenzten Reichtum und Überfluss.

Wenn man Kindern von Anfang an diesen Gedanken einflössen kann, sieht man die Wirkung deutlich in ihrem späteren Leben. Ich habe dies bei meinen Kindern so gehalten. Immer wieder habe ich ihnen gesagt, es gäbe einen Grund, dass sie auf der Welt seien, und sie sollten diesen Grund allein herausfinden. Seit sie vier Jahre alt sind haben sie das immer wieder von mir gehört. Ich habe ihnen ausserdem im gleichen Alter das Meditieren beigebrachtt und ihnen gesagt: "Ich möchte, dass ihr euch niemals darüber Gedanken macht, wie ihr euren Lebensunterhalt verdient. Wenn ihr als Erwachsene nicht genug verdient, werde ich für euch sorgen, daher braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Ich möchte nicht, dass ihr euch ausschliesslich darauf konzentriert, in der Schule gute Leistungen zu erzielen. Ich will gar nicht, dass ihr immer die besten Noten habt und nur die besten Schulen besucht. Ich will nur, dass ihr euch auf die Frage konzentriert, wie ihr der Menscheit am besten dienen könnt und welche einzigartzigen Talente ihr habt. Denn jeder von euch hat eine Einzigartige Begabung, die so kein anderer besitzt, und ihr könnt diese auf ganz besondere, eigene Weise ausdrücken."

Aber meine Kinder besuchten die besten Schulen, bekamen die besten Noten, und schon im College fielen sie dadurch auf, dass sie finanziell unabhängig waren, denn sie hatten sich darauf konzentriert, was sie auf dieser Erde geben sollen.

 

Deepak Chopra


Jeder hat einen Sinn im Leben...

Eine einzigartige Gabe oder ein besonderes Talent, mit dem er andere beschenken kann.

 

Wenn wir dieses einzigartige Talent mit einem Dienst am Mitmenschen verbinden, erleben wir die Extase und Freude der eigenen Seele, und unser höchstes Ziel.

 

Deepak Chopra


HSP, highly sensitive persons

Eine kurze Einführung in die umfangreiche Thematik der Hochsensibilität

 

Wie geht es Ihnen, wenn Sie den ganzen Tag vom Lärm der benachbarten Baustelle umspült werden? Oder wie fühlen Sie sich, wenn Ihr Kollege, der im gleichen Büro den Schreibtisch neben Ihnen hat, die Angewohnheit besitzt, ständig beim Nachdenken den Knopf seines Kugelschreibers zu knipsen? Oder wie empfinden Sie den Geruch frischer Farbe oder von nassem Hundefell? Oder bei Menschenansammlungen, bei Festen, Versammlungen, Sitzungen, wie geht es Ihnen da? Machen Ihnen diese Dinge nichts aus, oder sind sie Ihnen unangenehm? Möglicherweise sogar so unangenehm, dass Sie starke Körperreaktionen bekommen? Die Empfindungsfähigkeit (Sensibilität) auf solche äusseren Reize kann sehr unterschiedlich sein. Und vielleicht brauchen Sie auch besonders viel Ruhe und Zeit für sich, um sich von den Belastungen des Alltags zu erholen? Neben der Tatsache, dass unser Leben, privat wie beruflich, immer stärkerem Leistungsdruck unterworfen ist und jeder Einzelne mehr denn je gefordert ist, auf eine gesunde Balance zwischen Aktions- und Ruhephasen zugunsten des eigenen seelischen Gleichgewichts zu achten, ist es vielleicht auch möglich, dass Sie hochsensibel sind. 

 

Menschen, die mit einem Nervensystem ausgestattet sind, welches sehr fein auf innere und äussere Reize reagiert, nennt man hochsensibel, in der Fachliteratur hat sich dafür die Abkürzung HSP (highly sensitive person) eingebürgert. Forschungsergebnisse belegen, dass etwa 15 bis 20% aller Menschen hochsensibel sind.

 

 

Neben den oben beschriebenen äusseren Reizen kann auch die starke Beeinflussung durch Vorstellungen, Gedanken, Stimmungen und Gefühle Ausdruck von Hochsensibilität sein. Die Reaktionen können individuell sehr unterschiedlich sein und reichen von leichtem Unwohlsein bis hin zu Panikattacken und/oder starken körperlichen Beschwerden. Typischerweise befinden sich Hochsensible sehr häufig im Zustand der Reizüberflutung und brauchen üblicherweise lange, um wieder zu sich selbst zurückzufinden. Oftmals haben die Betroffenen das Gefühl, bereits als Kind nicht ganz dazu zu gehören, irgendwie anders zu sein. Je nachdem, wie enge Bezugspersonen auf diese Veranlagung reagiert haben, entwickeln HSP in der Folge unterschiedlichste Verhaltensstrategien, mit dieser Veranlagung umzugehen. Diese können förderlich sein und zu einem stimmigen Selbstbild führen, sie können aber auch oftmals hindernd und verleugnend sein, je nach Persönlichkeitsstruktur des oder der Betroffenen. Obwohl HSP einen ausgeprägten inneren Reichtum besitzen, fällt es ihnen oftmals schwer, den Anforderungen im Berufs- und Privatleben standzuhalten. Mit einem gezielten Selbstmanagement ist es jedoch möglich, das individuelle Potential zu erschliessen und die eigenen Grenzen zu erweitern. 

 

 

 

Quelle: http://www.ifhs.ch/home.htm

Hochsensibilität

 

 

In meinem Praxisalltag begegnen mir immer wieder Menschen, die ein besonders offenes Wesen haben, welches ihnen unter Umständen sehr viel Schwierigkeiten bereiten kann. Wenn ich diese Menschen wahrnehme, dann erlebe ich in ihrem Geist und/oder in ihrer Gefühlswelt eine außergewöhnliche Offenheit.

Der Schatten einer solchen Offenheit ist der, dass eine große Offenheit im Geist, eine leichte Beeinflussbarkeit im Denken zur Folge haben kann. Eine hohe Sensibilität im Gefühl, eine hohe Empfindsamkeit nach sich zieht, zu Störungen im sozialen Verhalten führen kann, bis hin dazu, dass durch jahrelange seelische Überflutung mit fremden Gefühlen, Krankheiten entstehen können.

Hochsensibilität kann geistig, seelisch und körperlich sein. In diesem Artikel geht es um die geistige und seelische Hochsensibilität, wie ich sie während meiner Wahrnehmungsarbeit bei anderen Menschen erlebe. Teilen wir einen Menschen in zwei Ebenen: Verstand und Gefühl, dann ist es möglich, jede einzelne Ebene ganz konkret wahrzunehmen. Die geistige Verstandesebene ist unsere Erwachsenenebene, die seelische Gefühlsebene bezeichnet man auch als inneres Kind.

Diese beiden Ebenen sind entweder offen und weit, also hochsensibel, oder festgelegt und klar umrissen. Das können wir Menschen uns nicht aussuchen. Entweder wir haben von Natur aus ein geistig offenes oder ein geistig festgelegtes Wesen. Auf der Gefühlsebene ein emotional empfängliches oder ein ausstrahlendes Wesen. Gut ist hier, wenn wir über unser Wesen ein Bewusstsein entwickeln, denn das kann uns im Leben viel Leid ersparen.

Menschen, bei denen die Gefühlsebene offen ist, werden meist als hochsensibel bezeichnet. Sie sind sehr anfällig für seelische Krankheiten, wie Angststörungen, Psychosen, Depressionen, ADHS und auch für Zwänge. Menschen, dessen Geist besonders offen ist, werden als geistig flexibel, rege und als klar wahrgenommen. Sie neigen unter widrigen Umständen zu neurotischen Störungen, Verfolgungswahn, zu geistigen Überhöhungen oder Abgehobenheit.

Hochsensibilität auf der Ebene des Geistes, des Denkvermögens und des Verstandes bedeutet, dass Menschen einen sehr offen und weiten Geist haben. Ihre Auffassungsgabe ist enorm und sie haben viel Interesse an neuen geistigen Inspirationen. Zu enge Sichtweisen und zu starr festgelegte geistige Strukturen und Meinungen empfinden diese Menschen als langweilig, beschränkt und einengend. Sie wollen in den geistigen Weiten unterwegs sein, lieben neue frische innovative Gedanken und einen regen Austausch.

So ein offener Geist kann viel leichter von außen manipuliert werden. Meinungen, Ideologien und Theorien werden problemlos aufgenommen werden und dann die geistige Offenheit verstellen und blockieren. Geistig offene Menschen neigen außerdem dazu, ihren Geist permanent zu füttern, was dazu führt, dass sie sich ständig mit irgendwelchen Themen auseinander setzen oder als wandelndes Lexikon unterwegs sind, einfach nur, um auf dieser Ebene zur Geltung zu kommen, um jemand zu sein. Ohne dies würden sie wahrnehmen, dass ihr Geist weit und leer ist. Dies zu erleben, ohne zu wissen, dass diese weite Leere ein natürlicher Zustand ist, kann verunsichernd und verwirrend sein. Dann kommt es oft vor, dass sie sich als dumm, geistig unbeständig und als wankelmütig selbst abwerten, doch in Wirklichkeit ist ihr Geist weit offen und sehr aufnahmefähig. Er kann viele verschiedenen Wahrheiten nebeneinander stehen lassen und mag es nicht, sich festzulegen, da dies einfach nicht seiner Natur entspricht. Der festgelegte Geist, im Gegensatz zum offenen Geist, bewegt sich in feststehenden, geregelten und entschiedenen geistigen Strukturen, die in der Regel auch nicht verlassen werden. Ein festgelegter Geist ist ebenfalls ein natürlicher Zustand. Er gibt immer etwas vor, grenzt ein und ab. Eine Meinung wird höchstens durch eine andere ausgetauscht. Das FestgelegtSein ist dessen Natur.

Hochsensibilität auf der geistigen Ebene heißt: dort zu Hause zu sein, wo der Geist empfänglich, offen, leer und weit ist. Jemand mit solch einem Geist, kann seine geistige Leerheit entdecken und erleben, dass aus dessen Tiefe ungeahnte Weisheit aufsteigen kann.

Hochsensibilität auf der Ebene der Gefühle bedeutet, dass ein Mensch eine sehr offene, ausgedehnte, weite und aufnahmefähige Gefühlswelt besitzt. Ich bezeichne solche Menschen auch gern als “emotionale Staubsauger”. Sie spüren meist die Gefühle anderer Menschen und die Atmosphäre um sich herum deutlicher, als sich selbst. Leider haben sie auf der Ebene der Gefühle keine Grenzen, so dass außen immer gleich innen ist. In der Gegenwart anderer Menschen oder durch seelische Verstrickungen mit der Familie, verlieren sie ihr Gefühl für die eigenen Bedürfnisse und können sich nicht mehr am eigenen Gefühl orientieren, bis dahin, dass sie ihre eigene Identität verlieren.

Solche Menschen lieben den Rückzug und meiden instinktiv Menschenmassen. Sie sind in Gruppen schnell überlastet und überfordert. In der Natur fühlen sie sich wohl, da die aufbauende und nährende Energie eines Waldes oder einer Wiese ihnen besonders gut tut. Hochsensible Menschen können große Ladungen fremder Gefühle in sich aufnehmen, was in ihnen enormes Unwohlsein und Ängste auslösen kann. Gibt es in der Familie Traumatisierungen, die nicht verarbeitet wurden, dann haben Hochsensieble diese in der Regel in sich drin, fühlen sich psychisch gestört oder müssen mit viel Mühe

Hochsensible Kinder nehmen all die Gefühle, die ihre Eltern unterdrücken, automatisch in sich auf, schreien, weinen und toben über Jahre hinweg und keiner weiß, was mit ihnen los ist. Sie haben keine Wahl. Das, was andere Menschen emotional ausstrahlen, wird von ihnen empfangen. Deshalb ist es für hochsensible Erwachsene wichtig, dass sie sich mit Menschen umgeben, die nicht all zu gestört, die authentisch und freundlich sind. Hochsensible Menschen erlebe ich oft als eher unemotional. Der stille weite See ihrer Gefühlswelt zeigt nur wenig Wellen. Sie sind emotionale Empfänger. Ist ihnen dies nicht bewusst, dann halten sie sich für falsch und denken, dass sie viel gefühlvoller sein müssten. Zudem können sie annehmen, sie seien seelisch gestört, wenn sie mit fremden Gefühlen identifiziert sind und diese immer wieder heraus weinen oder schreien. Da sie andere Menschen häufig nicht ertragen können, weil sie deren Gefühle und Ausstrahlungen zu stark empfangen, greifen sie auch gern zu Drogen, um ihre Ruhe zu haben und besser entspannen zu können.

Auf dieser Ebene so offen und empfänglich zu sein bedeutet, dass man immer genau spürt, wie die Atmosphäre im Raum ist und wie es anderen Menschen geht. Hat die Person jedoch kein Bewusstsein über ihr Wesen, dann ist diese Begabung mehr ein Fluch, als ein Segen.

 

Beide Formen der Hochsensibilität können komplett verstellt sein, so dass die Person nicht wahrnehmen und erleben kann, wie weit, offen und empfänglich sie eigentlich ist. Auf der geistigen Ebene können sorgenvolle Grübeleien, Organisationszwänge, Informationsfluten, Ideologien, Überzeugungen aus dem Umfeld und zu viel Kommunikation den weiten kreativen Geist verstellen. Auf der seelischen Ebene können eigene Traumatisierungen und seelische Verletzungen, unverarbeitete Trennungen und fremde Gefühle, die für die Eigenen gehalten werden, die von Natur aus weit ausgedehnte Seele blockieren und belasten.

 

 

Quelle: http://www.systemische-praxis-potsdam.de/judithmuecke/2017/07/hochsensibilitaet/


 

 Hochempfindlichkeit ist ein Geschenk, für mich selbst und für alle, die ich berühre.



...als ich mich selbst zu lieben begann...

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich: Das nennt man REIFE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich: Das nennt man EHRLICHKEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus, aber heute weiß ich: Das ist SELBSTLIEBE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt:
Das nennt man DEMUT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST LEBEN!

 

Charlie Chaplin, an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959