Möchtest du mehr Gelassenheit, Ausgeglichenheit und bessere Entspannung in deinem Leben..? Kommst du nur schwer zur Ruhe und kannst nicht abschalten, spürst du oft eine innere Unruhe und hast kreisende Gedanken.? Bist du oft gestresst und fühlst dich überfordert.?

Dann bist du hier richtig, denn mit der Praxis der Achtsamkeit, dieser sehr heilsamen Lebensführung, kannst du lernen, mit all diesen Situationen besser umzugehen. Für mehr Klarheit und Kraft in deinem Alltag und deinem ganzen Leben.

 

 

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund ums Thema Achtsamkeit und bewusstes Leben. Hier gibt es Informationen, Impulse und Anleitungen/Übungen aus dem Achtsamkeitstraining.  

 

 

 

  

 Was bedeutet Achtsamkeit..?

 

In der Achtsamkeit geht es um wahrnehmen, erkennen, annehmen. Achtsamkeit heisst, das bewusste Wahrnehmen des Moments, möglichst ohne Bewertung oder Beurteilung. Das Gewahrsein des Jetzt. Sie ermöglicht uns, dem jeweils gegenwärtigen Moment in der bestmöglichen Weise zu begegnen. Aber auch im Kontakt mit sich selbst zu sein. Schlussendlich auch die Akzeptanz des Gegenwärtigen. Dazu gehört auch das Wahrnehmen des eigenen Körpers, durch bewusste Präsenz des momentanen Körpergefühls, der Körperempfindungen und Sinneswahrnehmung (sehen, riechen, hören, schmecken…) . Auch das Wahrnehmen der eigenen Gedanken und Gefühle. Wichtig dabei ist, nicht in  die Wertung zu gehen, sondern nur beobachten, wahrnehmen, und wieder loslassen, sich nicht darin verlieren. Man wird sich der eigenen Gedanken bewusst, und übernimmt die Kontrolle für die eigene Denkweise, was zu einem bewussten, selbstbestimmten Leben führen kann.

 

Im Achtsamkeitstraining lernen wir, sich zu entspannen und besser mit Stress und unseren schwierigen Gefühlen und Gedanken umzugehen.

 

Achtsamkeit/ Achtsamkeitstraining hilft bewusst zu leben und führt zu :

 

- einer guten Selbstregulation

- Stressminderung und   Stressabbau/Entspannung

- einem besseren Zugang zum eigenen Potential

- bewusst werden der eigenen Denkvorgänge und Emotionen, und besserem Umgang mit   Gedanken und Gefühlen

- Vereinfachung in komplexen Zeiten

- mehr Abstand und Kontrolle der eigenen Emotionen und Lebensumstände

- mehr Klarheit des inneren Erlebens

- durchbrechen und erkennen von Routinehandlungen und Gewohnheiten

- Eigenverantwortung

- besserer Konzentration und Fokussierung

- einer bewussten Wahrnehmung von sich selbst und anderen

- mehr Mitgefühl und Empathie für sich selbst und andere

- einem engeren Kontakt zu sich selbst und den eigenen Bedürfnisen

- bewussten Entscheidungen und setzen von Prioritäten und Selbstbestimmtheit

- innerer Ruhe und mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit

- mehr Belastbarkeit

- besserer geistiger, und körperlicher Gesundheit

-…

 

Achtsamkeit wird auch in therapeutischer Form in der modernen Psychotherapie angewendet, besonders bei Angst- und Panikstörungen, Psychosomatik sowie Depressionen und Burn-Out Thematik.

 

Man kann Achtsamkeit bei praktisch allen Tätigkeiten während des Tagesablaufs ausüben. Auch während man isst, arbeitet oder Haushaltsarbeiten durchführt. Indem man bewusst auf die Empfindungen achtet, die in jedem Moment erlebt werden.

Achtsam sein bedeutet auch, die „kleinen“, einfachen Dinge zu sehen. Im Alltag, oder beispielsweise im Umgang mit der Natur, und mit Tieren. Beobachten, zusehen, hören, riechen, wahrnehmen mit allen Sinnen.

Zudem fördert  es auch die Wahrnehmung für unsere Mitmenschen, und führt zu mehr Empathie.

Das Ziel ist, Stille, inneres Gleichgewicht und geistige Klarheit als Teil des Alltags zu integrieren.

 

Achtsamkeit ist keine Art von Religion, sondern eine (Geistes)-Haltung, eine Lebensphilosophie, ein Weg, dessen Wurzeln im Buddhismus zu finden sind, und Teil des "achtfachen Pfad" ist. Angelehnt an die buddhistische Psychologie, ist Achtsamkeit ein Bewusstseinstraining, für das Bewusstwerden der emotionalen und mentalen Prozesse. 

 

  

 „Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen.

Diese Art der Aufmerksamkeit steigert das Gewahrsein und fördert die Klarheit sowie die Fähigkeit, die Realität des gegenwärtigen Augenblicks zu akzeptieren. Sie macht uns die Tatsache bewusst, dass unser Leben aus einer Folge von Augenblicken besteht. Wenn wir in vielen dieser Augenblicke nicht völlig gegenwärtig sind, so übersehen wir nicht nur das, was in unserem Leben am wertvollsten ist, sondern wir erkennen auch nicht den Reichtum und die Tiefe unserer Möglichkeiten zu wachsen und uns zu verändern…

Achtsamkeit ist eine einfache und zugleich hochwirksame Methode, uns wieder in den Fluss des Lebens zu integrieren, uns wieder mit unserer Weisheit und Vitalität in Berührung zu bringen.“    

Achtsamkeit wirkt erst durch die Kraft der Anwendung, und ist nur durch die Anwendung zu verstehen.

Jon Kabat-Zinn

 

 

 

 

 

 

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Neuster Blog-Beitrag:

Achtsamkeit und Dankbarkeit

20.4.2019

Oft ist unsere Aufmerksamkeit darauf fokussiert, was im Leben gerade nicht gut läuft. Auf das Leid das uns in unserem Leben begegnet, auf das was schief läuft, was uns fehlt, wo wir unzufrieden sind. Immer wenn wir so denken, sind wir auf den Mangel ausrichtet. Wenn dies unbewusst abläuft, kann dies zu einer sehr ungesunden Haltung werden. Die Wahrnehmung wird reduziert, und das schränkt unser Denken und auch unsere positiven Gefühle ein. Leider lernt dann unser Gehirn, sich genau darin zu bewegen. Die Folge ist, es wird immer schwieriger und „dunkler“. Die Leichtigkeit geht verloren, und wir können uns nicht mehr richtig erfreuen, irgendwann sehen wir nur noch alles „schwarz“.

Manchmal verfallen wir dem Irrglauben, alles wäre besser wenn wir doch dies und das hätten, wenn wir das erreichten…wenn ich das noch besitzen würde… dann wäre ich glücklich…! Dabei vergessen wir vielleicht, das ein Wunsch den nächsten ablöst, und wir nur kurzfristig zufrieden sein werden. Schon bald wollen wir etwas anderes, noch besseres, und werden wieder unzufrieden. Daraus resultiert auch eine gewisse Unruhe und Rastlosigkeit. Diese „Wenn-Bedingungen“ halten uns zudem vom wesentlichen Moment ab, man ist ständig in der Zukunft und nicht im Hier und Jetzt. Dadurch kann man auch nicht mehr geniessen oder zufrieden sein, denn es sind ja noch so viele Dinge zu erreichen oder so viele Wünsche offen.

Wenn es uns gelingt unsere Achtsamkeit auf diese Abläufe zu lenken, und zu bemerken was in uns vor geht, können wir unser Mangeldenken erkennen. Wir können anfangen zu versuchen, all die Bedingungen, Begehren und Wünsche loszulassen. Dadurch erlangen wir mehr Zufriedenheit und Dankbarkeit, und leben dazu noch viel mehr im gegenwärtigen Moment. Integrieren wir Dankbarkeit in unserer Leben und unseren Alltag, können wir dem Mangeldenken entgegenwirken, indem wir dankbar sind für das was alles „gut“ ist und womit wir zufrieden sein dürfen. Wir begegnen negativem Denken, indem wir unseren Fokus auf das richten, was in Ordnung ist. Was jedoch nichts mit Verdrängen oder wegsehen zu tun hat. Es geht einzig um die Bewusstwerdung, das ausrichten des eigenen Blickwinkels und der eigenen Sichtweise. Auch wenn vielleicht nicht alles perfekt in unserem Leben ist, so gibt es bestimmt für jeden mindestens etwas, wofür er dankbar sein kann. Oft sind es ganz naheliegende Dinge, bei denen wir anfangen können. Wir haben genug zu Essen, ein Dach über dem Kopf, ein warmes Bett, liebe Freunde, einen liebevollen Partner, eine Arbeit mit der man seinen Lebensunterhalt verdienen kann, usw.. Das mag vielleicht für den Ein- oder Andern banal klingen, jedoch erfordert genau das bereits eine gewisse Aufmerksamkeit, ein Bewusstsein, was in unserer Gesellschaft nicht unbedingt für jedermann selbstverständlich ist. Ganz im Gegenteil, „schneller, höher, weiter, immer mehr“…, verleitet dazu, alles als selbstverständlich anzusehen. Man darf die Kraft der Dankbarkeit nicht unterschätzen. Das Gefühl der wahren Dankbarkeit trägt eine sehr starke, positive Kraft in sich. Wer das übt und selbst spürt, weiss um die Veränderung die eine solche Haltung mit sich bringt.

 

Wie du mehr Dankbarkeit in dein Leben einbeziehen kannst, und z.b. ein Dankbarkeitstagebuch führst, zeige ich dir in meinem online Achtsamkeits-Intensiv-Training. Mehr dazu demnächst.

Herzlich,

von Corinne


Mentales Gleichgewicht durch achtsames Beobachten

6.4.2019

Durch ein achtsames Leben, gewinnen wir an mentaler Ausgewogenheit und Gleichmut. Das heisst aber nicht, das einem die Dinge die geschehen egal sind. Gleichmut hat nichts mit Gleichgültigkeit zu tun. Wir können dahin gelangen, dass wir uns nicht aus unserer inneren Mitte verlieren, uns nicht dem Strom jeden Gefühls und jedem Gedanken hingeben, und uns zu sehr zu allem möglichen hinreissen lassen. 
Achtsamkeit lehrt, seine Gefühle wahrzunehmen, sie wertfrei zu betrachten, und sich nicht darin zu verlieren. 


Wer Achtsamkeit praktiziert weiss, dass die Dinge so sind wie sie sind, und er weiss auch, dass nur er selbst in sich etwas ändern muss, um eine Situation zu beeinflussen. Indem er die Position des Beobachters einnimmt, ist er in der Lage, Harmonie und Frieden in sich zu tragen, und dadurch mental ausgewogen zu handeln.

Beobachten heisst auch präsent sein. Wenn es uns gelingt, möglichst im jetzigen Moment zu sein, können wir lernen gleichzeitig zu beobachten. Dadurch wird automatisch ein anderer Blickwinkel eingenommen, durch den Abstand gewonnen wird. Dies führt dazu, das wir vielleicht das Ganze etwas milder, verständnisvoller, mitfühlender und gelassener sehen, und wir können, falls nötig, dementsprechend besonnen und angemessen reagieren.

Durch Achtsamkeitstraining, meine neue online-Beratung, lernst du diese Vorgänge kennen, verstehen und trainieren. Alles nähere dazu in Kürze..! (Oder per Anfrage.)

 

Herzlich,

von Corinne


Achtsamkeitsprinzip Mitgefühl, für andere und sich selbst

30.3.2019

 

 Was tut mir gut..? Weisst du das..? Die Selbstfürsorge beginnt damit, zu wissen, was einem gut tut. Die eigenen Bedürfnisse zu kennen, ist für viele gar nicht so einfach. Fordert es doch, innezuhalten und in sich rein zu spüren, und zulassen. Dabei ist Selbstfürsorge so wichtig, denn wenn ich selbst nicht zufrieden bin, wie soll dann der Umgang mit dem eigenen Umfeld funktionieren. Oft denken wir, dass es wichtiger sei, zuerst dafür zu sorgen, dass es allen Anderen gut geht. Die eigenen Bedürfnisse werden hinten angestellt. Vielleicht wertschätzen wir sogar andere mehr als uns selbst.

Doch Selbstfürsorge und Mitgefühl sind der erste Schritt zur Nächstenliebe. Wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse kennen und dafür einstehen, geht es uns besser, und so können wir auch unserem Umfeld auf andere Art begegnen. Basis der Selbstfürsorge ist, sich selbst zu erlauben für sich zu sorgen. Die innere Haltung sich selbst gegenüber ist also enorm wichtig. Selbstfürsorge drückt sich in einer achtsamen, wertschätzenden Haltung sich selbst gegenüber aus. Erst wenn das gelingt, können wir das auch mit anderen teilen. Selbstfürsorge sollte aber nicht mit Egoismus gleichgestellt werden. Es hat nichts damit zu tun, sozusagen über Leichen zu gehen, und andere zu verletzen oder schlecht zu behandeln nur damit es uns besser geht. Es braucht aber die Bereitschaft, sich selbst Raum zu geben, und sich Zeit für die eigene Fürsorge zu nehmen.

Dazu gehört auch das Achtsamkeitsprinzip Mitgefühl. Mitgefühl heisst in diesem Zusammenhang, mitfühlend und verständnisvoll mit sich selbst zur sein, und das auch unseren Mitmenschen zuteil kommen zu lassen. Zu unterscheiden ist jedoch in der Achtsamkeitspraxis, das Mitgefühl nichts mit Mitleid zu tun hat, und sich gänzlich davon unterscheidet. Wenn jemand Trost oder Unterstützung braucht, können wir mit Mitleid nicht viel ausrichten, denn dann fühlen wir uns selbst unwohl oder überfordert, und das spürt unser Gegenüber. Wenn wir also mitleiden, geht es uns nicht gut dabei, weil es sich im Gegensatz zu unserem Wohlbefinden verhält. Zudem gibt uns Mitleid das Gefühl der Ohnmacht oder der Hilflosigkeit, weil wir in diesem Zustand nicht helfen können. Dies hat dann zur Folge, dass sich Menschen abwenden, wenn andere Hilfe brauchen. Wir können dem Anderen weder das Leid abnehmen, noch sind wir in der Lage ihm zu helfen, wenn es uns vor lauter mitleiden selbst schlecht geht.

Mitgefühl jedoch ist ein Zeichen des Verständnisses für das Leiden des anderen. Versuchen wir in unserer Mitte zu bleiben, und begegnen wir den Gefühlen des anderen achtsam, stellen wir unsere Energie zur Verfügung und sind ganz für ihn da. Wir können mit Verständnis und Geduld unseren Beitrag leisten. Schauen wir mit mitfühlendem, achtsamen und liebevollem Blick darauf das es uns gut geht, nehmen wir uns Zeit unsere Bedürfnisse zu erkennen, so können wir auch für unser Umfeld in einem gesunden Masse für sie da sein.

 

Herzlich,

von Corinne


Eine Ode an die Achtsamkeit...

23.3.2019

 Desiderata

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast dieser Zeit und denke daran, dass wahrer Friede nur in der Stille zu suchen und zu finden ist. Versuche, soweit es dir möglich ist, ohne dich selbst aufzugeben, mit allen Menschen auf gutem Fuß zu stehen, das heißt: auszukommen. Wo immer es nötig ist, sage ruhig und besonnen die Wahrheit, und sei dir dabei stets bewusst, dass diese auch schmerzen kann.

Höre die Weltweisen, aber höre auch die anderen an, selbst wenn sie dir unwissend und dumm erscheinen, denn auch sie haben ihre Geschichte und an ihrem Schicksal zu tragen. Meide die lauten und streitsüchtigen Menschen, denn sie sind eine Qual für den Geist. Wenn du dich mit anderen vergleichst, werde nicht hochmütig und überheblich oder fühle dich nicht zu gering. Wisse: Es wird immer Menschen geben, die besser, vielleicht auch bedeutender oder geringer sind als du. Freue dich an dem bisher Erreichten und deinen Plänen, die dich beflügeln.

Sei eifrig in deinem Beruf und sorge, dass er dir Freude macht und Zufriedenheit in dir schafft, wie bescheiden er auch immer sein mag, er ist ein echter Besitz im Wechsel der Zeiten. In geschäftlichen Dingen sei vorsichtig; denn überall lauern Betrüger, die dich schädigen wollen. Das soll dich jedoch nicht blind machen für das Gute und Schöne und was dir sonst noch an Anstand begegnet. Suche deinen Vorteil und nutze ihn, aber nicht zum Schaden anderer. Viele Menschen streben nach hohen Idealen, und überall gibt es gute Menschen und Helden. Sei du selbst! Bleibe dir selber treu, was auch immer geschehen mag, Und - was immer du bist, bleibe stets bescheiden.

Heuchle nie Gefühle vor, wo sie nicht vorhanden. Du schadest dir damit selbst und vor allem verletzt du andere. Denke nie verächtlich über die Liebe, denn sie ist etwas Heiliges, und wo immer sie sich wieder regt, behandle sie als etwas Kostbares. Sie erfährt soviel Entzauberung, erlebt soviel Enttäuschung und erträgt manche Dürre. Dennoch wächst sie immer wieder neu wie frisches Gras, sie ist voll Ausdauer und Langmut.

Ertrage mit freundlicher Gelassenheit den Rat der Älteren, besonders wenn sie dir nahe stehen. Gib die Jugendjahre mit Anmut zurück, wenn sie vorüber sind. Stärke die Kraft deines Geistes, damit sie dir beisteht, wenn plötzliches Unheil über dich kommt. Überfordere dich nicht mit Wunschträumen, bleibe realistisch und schau auf das, was im Augenblick nötig und möglich ist. Denn viele Ängste kommen aus falschen Erwartungen und Vorstellungen. Sie machen dich an Leib und Seele kaputt und nähren deinen Verdruss.

Bei aller Übung von Selbstdisziplin sei freundlich zu dir selbst. Du bist ein Kind der Schöpfung, ebenso wie Sonne, Mond und Sterne sowie Bäume und Sträucher, Berge, Hügel und Täler, Wind, Wasser und Feuer ein Teil dieser sind. Du hast ein Recht, hier zu sein. Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen, Gott hat dich gewollt; Er liebt dich und will, dass du glücklich bist. Und wenn du dich auch selbst und deine Umwelt nicht verstehst, so entfaltet sich doch die Welt nach Gottes Plan. Er hält und trägt dich.

So lebe denn in Frieden mit Gott, was du auch immer für eine Vorstellung von ihm hast. Was auch immer dein Streben und Sehnen ist, bewahre dir den Frieden mit deiner Seele, also den Frieden mit dir selbst und deinen Mitmenschen. Dann wird in dir die Erkenntnis wachsen, dass die Welt bei aller Mühe und Last, bei aller Plage und zerronnenen Träumen, dennoch eine schöne ist, auf der zu leben sich lohnt.

Greife nicht nach den Sternen. Strebe behutsam danach, zufrieden und glücklich zu sein.

Max Ehrmann -

 

Herzlich zum Frühlingsanfang,

von Corinne 🌷


Stille

17.3.2019

 

Laut Studien wirken nur schon zwei Minuten Stille so entspannend, das sich der Blutdruck senkt, und der Blutfluss im Gehirn positiv stimuliert wird.

Wir sind in unserem Alltag meist permanenten Reizen ausgesetzt, so dass unser Gehirn diese ständig verarbeiten muss. Dies fordert insbesondere den präfrontalen Kortex und führt zur Ermüdung. Das heisst, je länger wir unserem Gehirn keine Pause gönnen, desto erschöpfter und wenige Leistungsfähig werden wir. Darunter leidet dann unsere Entscheidungsfähigkeit, die Fähigkeit komplexere Dinge zu denken, uns zu konzentrieren und Lösungen für Probleme zu finden. Ganz abgesehen davon, dass wir uns angespannt, gereizt und gestresst fühlen können.

Stille ermöglicht unserem Gehirn, sich zu erholen und die kognitiven Ressourcen zu regenerieren. Wenn wir also in einen Raum mit wenig oder gar keinen Reizen eintreten, gönnen wir unserem System Zeit um neue Kraft zu schöpfen. Unser Gehirn aktiviert dann Areale, die aktiv sind, wenn keine Aufgaben zu lösen sind und wir durch keine Reize stimuliert werden, ähnlich wie bei der Meditation. In diesen Momenten fällt der Zugang zu unseren Emotionen leichter. Dadurch eignen sie sich auch sehr um zu Reflektieren.

In die Stille gehen kann auch bedeuten, eine Zeit allein zu verbringen. Sie verschafft uns die Möglichkeit, unsere inneren Stimme wahr zu nehmen. So können wir in der Stille Zeit verbringen, um in uns hinein zu hören. Wir schaffen Raum, in Verbindung mit uns selbst zu sein, uns zu spüren. Wir nehmen uns Zeit für bewusstes nachdenken. Oder wie Eckhart Tolle sagt: „Stille spricht.“ Wir hören uns bewusst selbst einmal zu, was denken und fühlen wir? Vielleicht stellen wir uns auch gewisse Fragen, machen eine Standortbestimmung oder - Überprüfung, fragen wie geht es mir gerade oder überhaupt in meinem Leben..? Oder aber wir verschmelzen einfach mit dem Moment und geniessen die Stille.

Im Trubel des Alltag finden wir schwerer Zugang zu unserer inneren Mitte und der inneren Stimme. Daher ist Stille so wichtig. Ohne Stimulation, ohne Reizeinwirkungen von aussen finden wir zu unserer inneren Kraft, füllen unsere mentalen und auch körperlichen Ressourcen wieder auf. Was wir im Alltag vielleicht nicht schaffen, können wir in der Stille in Ruhe anschauen. Dadurch sind wir reflektiert und achtsam in Kontakt mit uns selbst. Und nicht selten kommen uns gerade in diesen Momenten die wichtigsten Erkenntnisse und Ideen, oder verstehen wir Zusammenhänge.

Ob wir einen Spaziergang in der Natur machen, oder uns allein in ein ruhiges Zimmer zurückziehen, die Entscheidung uns einen Freiraum zu schaffen, ab und zu in die Stille zu gehen liegt ganz bei uns selbst....

Herzlich, von Corinne 🙏


Achtsame Reaktion

9.2.2019

Gewahrsein

Je geübter wir in Sachen Achtsamkeit werden, desto mehr Gewahrsein entwickeln wir, desto „gewahrsamer“ werden wir. Bestenfalls werden wir zum Beobachter unserer inneren Abläufe und der herumtollenden Geistesobjekte. Bis wir dahin gelangen, dass wir ein derart gutes Gewahrsein besitzen und wir all diese Sorgen, Gedanken, Pläne, Begierden etc. nur noch wahrnehmen und beobachten, ohne dabei unsere Gelassenheit zu verlieren oder darin gestört werden. Wie auf einer Leinwand auf der wir die Geistesobjekte erkennen, benennen und dann wieder ziehen lassen können.

Im Achtsamkeitstraining kannst du mit einfachen, alltäglichen Dingen die Position des Gewährseins und Beobachtens lernen und trainieren, indem du zum Beispiel den Gedankenstrom bewusst auf das verrichten der jeweiligen Tätigkeit richtest. Gewahrsein bedeutet schlussendlich sehen was wirklich ist.

Durch das Gewahrsein können wir uns also bewusst werden, was in und um uns vorgeht, es bringt uns in unsere Präsenz, in den Jetzt-Moment. So können wir Präsenz auch nutzen zur eigenen Impulskontrolle. Schau mal welche Situationen dich stören, dich offensichtlich aus deiner Ruhe bringen wollen. Welche Gefühle und Gedanken lösen sie bei dir aus..? Welche (automatischen) Reaktionsmuster sind in solchen Situationen typisch für dich?

Beispiele:

-An der Kasse im Supermarkt steht jemand zu dicht hinter dir oder drängelt

-Du wirst etwas inne was dir nicht gefällt

-jemand verhält sich deiner Ansicht nach daneben

-Dein Partner kommt verärgert und schlecht gelaunt von der Arbeit

-Im Bus spricht jemand laut an seinem Handy

-du wirst nicht, oder deiner Meinung nach zu wenig ernst genommen oder beachtet

 

Wenn wir unbewusst sind, reagieren wir meist automatisch auf solche Situationen. Jedenfalls besteht ein grosses Bedürfnis, sofort zu reagieren. Wir sprechen wütig jemanden an, wir schreiben sofort und emotional eine sms, oder wir lassen uns einfach die Stimmung verderben. Oft bereuen wir unsere Reaktion sogar im Nachhinein, verletzen jemanden und müssen uns vielleicht entschuldigen. Wir nehmen vielleicht auch etwas persönlich, dabei ist nur das Gegenüber unbewusst, und macht es gar nicht absichtlich. Schnell interpretieren wir etwas in jemanden oder eine Situation hinein, oder gehen von etwas falschem aus, weil wir von unseren Emotionen vereinnahmt werden.

Doch wir müssen diesem Impuls sofort zu reagieren nicht unbedingt nachgeben. Durch unser Gewahrsein können wir das verhindern, und ersparen uns auch eventuelle Unannehmlichkeiten. Das Wahrnehmen der typischen Reaktion -und Verhaltensmuster ist die Grundlage um etwas zu verändern. Je bewusster wir dies erkennen, desto leichter ist das Lösen davon. Auch dann, wenn wir das erst im Nachhinein bemerken. Durch unser Gewahrsein erschaffen wir einen Raum, indem wir entscheiden können, wie wir auf eine Situation re-agieren.

Reiz - Raum - Reaktion

In den wenigsten Fällen müssen wir innert Sekunden reagieren. Es bleibt uns praktisch immer ein kleiner Freiraum. Dieser Freiraum soll die Möglichkeit bieten, die Situation erst einmal mit etwas Abstand zu betrachten, möglichst neutral und wertfrei zu beobachten. Du kannst sozusagen die Stopptaste drücken. So unterbrichst du die automatische Reaktion auf etwas, und du musst nicht auf jeden Reiz sofort re-agieren. Das geht zum Beispiel sehr gut über deinen Atem. Auf ihn haben wir in jeden Augenblick Zugang. Nimm einfach zuerst einmal zwei, drei Atemzüge. Es braucht nicht mehr, und den Automatismus zu unterbrechen. Aber du macht aus einer automatischen, unbewussten Re-Aktion eine bewusste, reflektierte Aktion.

Wenn du das beginnst in deinem Leben zu integrieren, wirst du merken, dass sich dadurch vieles verbesserst und erleichtert, du keine voreiligen Entscheidungen triffst, oder unbewusst reagierst.

 

Herzlich, von Corinne 


Gedankenkarussell..?! Stopp..!

3.2.2019

Mentale Notiz / Benennen

Heute möchte ich eine Technik vorstellen, die von Han Shan stammt, aus seinem Buch „Achtsamkeit, die höchste Form des Selbstmanagements“. Ich persönlich praktizier sie regelmässig und empfinde sie als sehr hilfreich, weshalb ich sie hier auch (nochmal) vorstellen möchte.

Sicher kennt das jeder von uns, es beschäftigt uns etwas, und die Gedanken/Gefühle kreisen den ganzen Tag (vielleicht auch in der Nacht) immer wieder um dieses Thema. Aus dem Achtsamkeitstraining lernen wir die 5 Elemente der Achtsamkeit. ( Konzentration, beobachten, nicht bewerten, nicht reagieren, benennen. Siehe früherer Beitrag auf meinem Blog.) Bei dieser Technik geht es nun um das Benennen, oder die mentale Notiz, wie es Han Shan beschreibt.

Wann immer ein negativer Gedanke oder ein Gefühl auftaucht, stellen wir das fest, wir werden uns dessen bewusst, (wir bemerken es). Das Bewusstwerden dieser Abläufe ist immer der erste Schritt bei der Achtsamkeitspraxis. Zeitgleich sagen wir „Stopp..!!“, machen sofort eine mentale Notiz (benennen). Wir wiederholen sie 3 Mal innerlich: „ denken, denken , denken“/ „fühlen, fühlen fühlen“.

Wichtig ist, wie bei allen Achtsamkeitsübungen, dies neutral und ohne Beurteilung zu tun. Wir bemerken, das wir gerade denken oder fühlen, gehen aber nicht konkret darauf ein, also nicht denken „angst ,angst, angst.“, oder „wütig, wütig ,wütig“, sondern nur benennen. (Ich denke oder ich fühle). Dieses Benennen verhilft, eine gewisse Distanz zu den Gefühlen aufzubauen, ohne das wir uns davon vereinnahmen lassen. Wir sorgen damit für einen Augenblick der Neutralität. In diesem Moment kann der Verstand nicht gut oder schlecht beurteilen sondern er bekommt einen anderen Input, und das Gedankenkreisen wird sofort unterbrochen. Es wird jedoch nicht verdrängt, wir lassen uns nur nicht darauf ein. Dadurch können wir lernen loszulassen, und ersetzen die Gefühle/Gedanken durch neutrale Energie. Wenn wir das wiederholt tun, können wir uns auch aus alten Mustern lösen, und werden freier von unseren Wertungen. Dies kann man jederzeit im Alltag, mit allen Gefühlen wie Wut, Sorge, Kummer, Enttäuschung, Hass anwenden. Der Ansatz ist immer Achtsamkeit, es als erstes zu bemerken, uns bewusst zu werden „das es denkt oder fühlt“.

Ausprobieren, es lohnt sich..!😉

Herzlich,

von Corinne 🙏

Bei Fragen könnt ihr mir einfach über das Kontaktformular schreiben.


Achtsamkeitspraxis im Alltag

23.2.2019

 

Immer wieder fällt mir auf, dass Achtsamkeit zwar immer bekannter wird, aber oft ein falsches Verständnis dafür besteht. Viele Menschen glauben, es gehe bei der Achtsamkeit hauptsächlich um Meditation. Und zwar in der Form, dass man sich an einen stillen Ort zurück zieht, auf ein Meditationskissen sitzt, und so mindestens eine halbe Stunde meditiert. Sicherlich ist Meditation ein grosser Teil gerade im Achtsamkeitstraining, und ist nicht wegzudenken. Es gibt viele Achtsamkeitsmeditationen bei denen es um Stille und Innenschau geht, oder darum, sich mit seinen Gedanken und Gefühlen bewusst auseinander zu setzen. Dies dient vor allem der Übung der Konzentration, dem Wahrnehmen, und dem trainieren des Bewusstseins. Doch Achtsamkeit bedeutet viel mehr.

Was Achtsamkeit auch bedeutet ist, sie im täglichen Leben, im Alltag anzuwenden. Wenn wir beginnen, den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen, können wir Achtsamkeit in jeder Situation, bei allem was wir tun praktizieren. Wir werden uns all unserer Handlungen Gefühlen und Gedanken gewahr, wenn wir das trainieren. Wir können bewusst duschen, Händewaschen, Geschirr spülen, Treppensteigen, essen, reden, putzen, denken, usw. Es ist möglich, all das was wir tun, konzentriert und bewusst zu tun. Und das bedeutet, im Jetzt sein.

 

Im Achtsamkeitstraining wird in einfachen Schritten geleert, wie man seine Wahrnehmung schult, wie es gelingt im Jetzt zu leben. Auch der achtsame Umgang mit Gedanken und Gefühlen, und mit Situationen die uns im Aussen begegnen, gehört mit dazu. Es geht um das Bewusstwerden der mentalen Prozesse und Abläufe in Bezug auf die Gedanken und Gefühle (Innenwelt), sowie auch das Empfinden auf körperlicher Ebene. (Aussen/Sinne) Dies geschieht über Meditation aber eben auch mit Übungen, die im Alltag umsetzbar sind.

Achtsamkeit ist eine Haltung, die uns ermöglicht, gelassener in unserem Leben zu sein, wir lernen, auch in schwierigen Situationen ruhig und besonnen zu bleiben oder zu handeln. Aus einem Gefühl des inneren Friedens und mit Mitgefühl für uns und unsere Mitmenschen, können wir authentisch und friedvoll unser Leben selbstverantwortlich gestalten. In einer Zeit des immensen Tempos, und der hohen Ansprüchen in vielen Lebensbereichen lernen wir, uns zu entspannen, Prioritäten zu setzen, Stress zu verhindern oder besser mit ihm umzugehen.

Durch Achtsamkeit erkennen wir, was uns gut tut, und wo wir Veränderung brauchen, wo es angesagt ist loszulassen und wo wir Widerstände haben, wo wir akzeptieren sollten, und auch wie wir Gleichmut entwickeln können. Oder wie Doris Kirch schreibt : „Die Achtsamkeitspraxis verändert nicht unser Leben. Aber sie verändert die Fähigkeit unseres Herzens, es so anzunehmen, wie es ist.“ 

 

Wenn wir Achtsamkeit üben, und diszipliniert trainieren indem wir sie anwenden, sie leben, verändert das unsere ganze Sicht auf uns und unser Leben. Es entsteht eine innere Freiheit, ein Bewusstsein und eine Offenheit für das Schöne und die Fülle in unserem Leben. Wir verlieren uns nicht mehr im Meer der Gedanken und haben Zugang zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen. Negatives, belastendes wird so nicht mehr endlos genährt und erhalten, sondern wir wissen, dass alles in ständiger Veränderung ist, und fliessen mit unserem Lebenstrom mit, anstatt dagegen. Wir erkennen, das wir selbst es sind, die darüber bestimmen, wie wir unser Leben führen und gestalten wollen, und worauf wir unseren Fokus richten.

 

Wie du das, und vieles mehr über Achtsamkeit erlernen kannst, zeige ich in naher Zukunft in meinem Achtsamkeitstraining Online-Kurs. Ich begleite dich persönlich durch den Kurs, und du kannst lernen, in einfachen Schritten den Weg der Achtsamkeit in dein Leben zu integrieren. 

 

Herzlich,

von Corinne 🙏


Akzeptanz und Geduld (Prinzipien der Achtsamkeit)

 16.2.2019

 

 

„Hab doch ein wenig Geduld!“, wie oft haben wir das schon gehört. Und wir wissen auch, wie schwer es ist, Geduld aufzubringen wenn uns etwas stört oder belastet. Oft möchten wir das etwas schneller geht, wollen optimieren und Prozesse vorantreiben. Geduld bedeutet in der Philosophie der Achtsamkeit, sich bewusst werden, dass Dinge und Prozesse ihre Zeit brauchen und das anzuerkennen. Durch Achtsamkeit können wir in Kontakt treten mit der Zeit der Dinge. Und durch das Anerkennen, entsteht ein Raum, fern ab von unseren Versuchen, die Dinge zu manipulieren und voranzutreiben.

Die innere Haltung der Geduld ist ein stressfreier Zustand.

Wenn es gelingt, uns in Geduld zu üben, sich bewusst zu machen dass alles seine Zeit braucht, kann dies zu einer entspannteren, gelasseneren Gemütsverfassung führen. Nehmen wir nun die Akzeptanz dazu, entsteht zusätzlich ein Raum, der zu mehr Ausgeglichenheit und innerer Ruhe führt. Die Akzeptanz ist die Basis einer achtsamen Haltung. Im Grunde gibt es ohne Akzeptanz keinen Weg zu einer positiven Veränderung. Wenn wir Widerstand aufbauen, verschlechtert das nicht nur unseren Gemütszustand, sondern braucht auch viel Energie, die uns dann zusätzlich fehlt.

 

Akzeptanz bedeutet, das was ist so anzuerkennen wie es ist und es so stehen zu lassen. Wir müssen es nicht gutheissen oder damit einverstanden sein, wir lassen es einfach da wo es ist, und wie es ist. Auch hat Akzeptanz nichts mit Hinnehmen oder Resignation zu tun, denn Hinnehmen ist ein passiver Zustand, eher ein Zustand des Ausgeliefertseins oder des Aufgebens. Bei der Akzeptanz hingegen, übernehmen wir die Verantwortung, und sie gibt uns die Fakten unseres Lebens in die Hand. Es entsteht ein klares Bewusstsein, und wir können aktiv, bewusst und entspannter Entscheidungen treffen, und dem Lauf des Lebens die Zeit lassen, die es braucht.

 

 

Herzlich,

von Corinne  🙏


Bauchatmung (Zwerchfellatmung)

 

12.2.2019

 

Eine "Turbo- Entspannungsmethode“:

 

Die Art wie wir atmen, hat enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden, auch bezüglich Anspannung und Entspannung. Im Laufe unseres Lebens passiert es oft, dass wir verlernen, richtig zu Atmen. Als Baby ist die Bauchatmung noch Normalzustand.

Die Atmung steht über das Zwerchfell im direkten Zusammenhang zum vegetativen/ autonomen Nervensystem. Darum hat die Bauchatmung grossen Einfluss darauf und kann schnell Beruhigung und Entspannung auslösen.

Haben wir Stress, in jeglicher Form z.B. Angst, Überlastung, innere Unruhe etc., wird unsere Atmung ebenfalls flacher und schneller. Längerfristig kann das dann wiederum zusätzlich zu psychischen Problemen, auch zu verschiedenen körperlichen Symptomen wie z.B. Kopfschmerzen, Hals-, Nacken-, Schulterverspannungen, Bluthochdruck, Magen- und Darmbeschwerden (Reizdarm), Schlafstörungen, nächtliches Grübeln usw. führen.

Die Bauchatmung ist ein wunderbares, effektives Mittel, innert kürzester Zeit, Stress abzubauen, runterzufahren und zur Ruhe zu kommen. Man könnte sagen eine "Turbo-Entspannungsmethode"! Die mit etwas Übung zudem immer und überall praktiziert, und da praktisch unbemerkt vom Umfeld, durchgeführt werden kann.

 

So gehts:

 

Geht im Sitzen, Stehen, Liegen. Wichtig ist, dass die Wirbelsäule gerade ist.

Am Anfang kann es hilfreich sein, eine Hand auf den Bauch zu legen, so dass das Heben und Senken der Bauchdecke bewusst wahrgenommen wird.

 

Leg also, wenn du magst deine Hand auf deinen Bauch.

Konzentrier dich ganz bewusst auf deine Atmung…

Beobachte den Rhythmus deines Atems…

 

Atme tief in deinen Bauch, zieh die Luft durch deine Lungen hinunter in deinen Bauch

 

...ein und aus…ein und aus…ein und aus… Spüre wie sich deine Bauchdecke hebt und senkt….

 

Atme ganz tief in deinen Bauch ein, so dass sich deine Bauchdecke weit nach oben wölbt und zähle dabei auf vier… …

 

atme ganz aus, so dass sich dein Bauch komplett leert und noch ein bisschen mehr, (bis wirklich keine Luft mehr raus geht!)

und zähle dabei auf sechs oder acht…

 

Wiederhole das mindestens 4 mal.--

 

 

(Wenn du diese Übung regelmässig trainieren möchtest, mach sie zu Beginn in einer ruhigen, ungestörten Umgebung, und mach sie mindestens 3 Minuten lang.)

 

 

Herzlich, von Corinne 🙏