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Die Welt und die Gesellschaft sind zur Zeit sehr laut und schnell. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, alles ist auf Höchstleistung ausgerichtet. Das einzelne Individuum, der Mensch, erlebt sich überfordert, gestresst, droht sich zu verlieren. Viele sind auch dadurch auf der Suche, nach sich selbst, nach einem "Sinn", nach einem bewussteren Leben.

 

Auf diesen Seiten, findest du von mir geschriebene und zusammengetragene Texte und Artikel, zum Thema Achtsamkeit und zu anderen Themen die mir besonders am Herzen liegen. Damit möchte ich einen kleinen Ausgleich bieten; vielleicht andere Wege aufzeigen, eine andere Sichtweise, Kraft oder Trost spenden; etwas Ruhe, Achtsamkeit und Einkehr, oder eine kleine, stille Pause im Alltag...

  

...Vielleicht findest auch du hier etwas, das dir gefällt, dich berührt, oder dir den ein oder anderen Impuls geben kann...

 

 Du findest mich auch auf Facebook. Meine öffentliche Seite "Achtsamkeits-Impulse":

 

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Neuster Beitrag :


Die 8 Prinzipien der Achtsamkeit Teil 2

 

Hier die weiteren 4 Prinzipien der Achtsamkeit:

 

WERTE-NEUTRALITÄT:

Bedeutet, nicht sofort das Geschehene in eine Schublade zu stecken, oder gut oder schlecht zu heissen.
Es heisst, eine offene Haltung allen Geschehnissen gegenüber einzunehmen. Wertungen verzehren das Bild, und wir entfernen uns von dem was ist. Auch hier beginnt der erste Schritt damit, dass wir uns überhaupt erstmal bewusst werden, dass wir werten, oder reflexartig ein Urteil gefällt haben. Wenn wir es aber bemerken, entsteht eine Wahlmöglichkeit. Wir können uns entscheiden, es zu schubladisieren, oder aber wir sind offen für eine neue Betrachtung, und somit entsteht eine Freiheit.

 

ANFÄNGERGEIST:

Mit der Haltung des „Anfängergeistes“, werden wir uns der Einzigartigkeit der gegenwärtigen Situation bewusst. Jeder Moment ist einzigartig und neu, und gibt es nur ein Mal.
Der Anfängergeist der Achtsamkeit bedeutet, die Routine zu verlassen, das gibt Frische und Offenheit. Neue Lösungsmöglichkeiten bieten sich, und unsere Neugier wird geweckt, wir erleben neue Erkenntnise und einen grösseren Überblick.

 

GEDULD:

Geduld bedeutet, die Erkenntnis, das alle Dinge ihre Zeit brauchen.
Wenn wir anerkennen, das die zeitliche Dauer der Dinge ein Prozess ist. So geben wir dem was passiert Raum. Diese innere Haltung ist somit ein stressfreier Zustand, eine entspanntere Gemütsverfassung.
….alles braucht seine Zeit….

 

VERTRAUEN:

Hier geht es darum, das Vertrauen in den eigenen Körper, das eigene Empfinden wiederzuerlangen oder zu halten. Die Signale des Körpers bewusst wahrzunehmen. Ignorieren wir die Signale unseres Körpers, oder wenden wir uns gegen sie, wird unser Körper zu einem Feind, und darauf reagiert unser Organismus verstärkt gestresst. Was dann zu weiteren Symptomen führt. Wir lernen, auf unseren Körper zu hören, zu verstehen, aufmerksam und gleichzeitig undramatisch. 

c.o.


Die 8 Prinzipien der Achtsamkeit Teil 1

 

In der ACHTSAMKEITS- PRAXIS/ TRAINING gibt es neben den 5 Elementen (Konzentration, Beobachten, Nicht bewerten, Nicht reagieren, Benennen) auch 8 Prinzipien, die dazu führen, die Philosophie der Achtsamkeit noch klarer und deutlicher zu machen. Mit den damit geschaffenen Bildern, Gefühlen und Gedanken, schaffen wir eine weitere Möglichkeit, unseren unruhigen Geist zu besänftigen.

 

Hier die ersten 4 Prinzipien der Achtsamkeit:

 

AKZEPTANZ: 

Akzeptanz ist die Basis jeglicher Haltung. Es bedeutet, das was ist so anzuerkennen und zu akzeptieren wie es tatsächlich, faktisch ist. Es geht nicht darum, alles gutzuheissen, oder damit einverstanden zu sein, sondern es reicht, wenn wir es da lassen, wo es ist. Diese Haltung gibt und die Fakten für die aktive Gestaltung unseres eigenen Lebens in die eigene Hand. Sie sollte aber nicht mit Hinnehmen verwechselt werden, denn Hinnehmen besitzt wenig Klarheit und ist eher passiv und man hat das Gefühl des ausgeliefert seins, die Verantwortung wird nicht bewusst übernommen. Akzeptanz fürt zu einem klaren Bewusstsein, und man kann aktiv Entscheidungen treffen. Etwas nicht zu akzeptieren hat zur Folge, das wir Widerstände gegen das was ist aufbauen, was wiederum sehr viel Energie kostet, und uns schlussendlich selbst schadet. Um die inneren Widerstände abzubauen kann es helfen zu akzeptieren was ist. Das bezieht sich auch auf innere Zustände (Gefühle, Gedanken...), und nicht nur auf äusseres Erleben oder Geschehnisse.

 

TEFLON-GEIST:

Der Teflon-Geist bezeichnet die Fähigkeit, sich immer wieder von aufkommenden Reizen zu lösen. Wie bei einer Teflonoberfläche, bei der alles daran abperlt, und nichts kleben bleibt. Es bedeutet auch, nicht auf alle Reize anzuspringen, was dabei hilft, sich auf das wesentliche zu konzentrieren, und Reizuberflutung zu verhindern. Wir lassen die Eindrücke vorbei ziehen, haften nicht daran.
Die vielen Eindrücke eines Tages müssen von unserem Gehirn verarbeitet werden, was schnell dazu führen kann ins Grübeln zu verfallen. Unser Oganismus kann dadurch in Stress geraten, diese Haltung des Teflon-Geistes kann uns dabei helfen, diese vielen Eindrücke zwar wahrzunehmen, jedoch nicht daran kleben zu bleiben, sondern zu lernen, dass wir die Fähigkeit trainieren können, alles an uns vorbei ziehen zu lassen.

 

LOSLASSEN:

Loslassen beginnt mit der Bewusstwerdung, dass wir an etwas festhalten.
Meistens halten wir an etwas fest, seien es Gedanken, Gefühle oder Situationen. Durch das Bewusstwerden dessen, können wir beginnen, das Loslassen zu üben.
Festhalten hat oft die Folge, dass wir den Fokus an das Objekt unserer Sorgen binden, dann sind wir nicht mehr im Hier und Jetzt, sondern verlieren den Kontakt zum Moment. Wir sind dann entweder in der Zukunft, oder in der Vergangenheit. Doch das Jetzt ist der einzige Moment, in dem wir entschieden Handeln können. Weder die Vergangenheit noch die Zukunft ist wirklich greifbar. Beim Losalassen geht es darum, Erfahrungen sofort wieder ziehen zu lassen. Synapsen werden so frei gehalten, für neue Eindrücke des gegenwärtigen Moments.

 

MITGEFÜHL:

Dabei geht es darum, Liebe und Mitgefühl auch für uns selbst zu empfinden, freundlich und gelassen mit uns umzugehen.
(zum Beispiel, wenn es uns immer noch nicht gelingt, die Gedanken ziehen zu lassen, wir ins Grübeln verfallen…)
Frustration und Abmühen, lassen sich mit Mitgefühl und Liebe eine Offenheit und einem Wohlwollen bewahren, uns selbst gegenüber offen zu bleiben, uns und anderen freundlich zu begegnen. Anstatt uns ständig zu kritisieren und mehr Leistung zu fordern, bleiben wir so im freundlich, wohlwollenden Kontakt mit uns und anderen. Dieses Prinzip der Liebe und des Mitgefühls erlaubt uns, neue Formulierungen und Gefühle für uns zu finden, die einen wohlgesonnen sind und uns förden können, anstatt uns schlecht zu fühlen und uns bremsen.

 

Die restlichen 4 Prinzipien folgen demnächst...  

c.o.


Über den Verstand, Selbstgefühl und die Gedanken....



Bauchatmung (Zwerchfellatmung, eine "Turbo- Entspannungsmethode":

 

Die Art wie wir atmen, hat enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden, auch bezüglich Anspannung und Entspannung. Im Laufe unseres Lebens passiert es oft, dass wir verlernen, richtig zu Atmen. Als Baby ist die Bauchatmung noch Normalzustand.

Die Atmung steht über das Zwerchfell im direkten Zusammenhang zum vegetativen/ autonomen Nervensystem. Darum hat die Bauchatmung grossen Einfluss darauf und kann schnell Beruhigung und Entspannung auslösen. Haben wir Stress, in jeglicher Form z.B. Angst, Überlastung, innere Unruhe etc., wird unsere Atmung ebenfalls flacher und schneller. Längerfristig kann das dann wiederum zusätzlich zu psychischen Problemen, auch zu verschiedenen körperlichen Symptomen wie z.B. Kopfschmerzen, Hals-, Nacken-, Schulterverspannungen, Bluthochdruck, Magen- und Darmbeschwerden (Reizdarm), Schlafstörungen, nächtliches Grübeln usw. führen.

Die Bauchatmung ist ein wunderbares, effektives Mittel, innert küzester Zeit, Stress abzubauen, sich zu beruhigen, runterzufahren und zur Ruhe zu kommen. Man könnte sagen eine "Turbo-Entspannungsmethode"!
Die, mit etwas Übung zudem immer und überall praktiziert- , und da praktisch unbemerkt vom Umfeld, -durchgeführt werden kann... ;-)

 

So gehts:

Geht im Sitzen, Stehen, Liegen. Wichtig ist, dass die Wirbelsäule gerade ist.

(Am Anfang kann es hilfreich sein, eine Hand auf den Bauch zu legen, so dass das Heben und Senken der Bauchdecke bewusst wahrgenommen wird.)

 

Nimm eine bequeme Körperhaltung ein sitzend, liegend, oder stehend, mit geradem Rücken, Schultern locker nach unten hängend...

 

Leg also, wenn du magst deine Hand auf deinen Bauch.

 

Konzentrier dich ganz bewusst auf deine Atmung…

 

Beobachte den Rhytmus deines Atems…

 

Atme tief in deinen Bauch, ein und aus…ein und aus…ein und aus…

 

Spüre wie sich deine Bauchdecke hebt und senkt….

 

Atme dann ganz tief in deinen Bauch ein, so dass sich deine Bauchdecke weit nach oben wölbt und zähle dabei im Sekundentakt auf vier…

…atme ganz aus, so dass sich dein Bauch komplett leert und noch ein bisschen mehr, (bis wirklich keine Luft mehr raus geht!) und zähle dabei im Sekundentakt auf sechs oder acht…

 

Wiederhole das mindestens 4 mal.--

 

 

(Wenn du diese Übung regelmässig trainieren möchtest, mach sie in einer ruhigen, ungestörten Umgebung, und mach sie mindestens 3 Minuten lang.)

Sollte es dir während der Übung schwindelig werden, oder sonstiges Unwohlsein, beende die Übung, und atme langsam, aber in deinem natürlichen Rhythmus. Es kann daran liegen, dass du zu schnell geatmet hast.

 

c.o.


Die 5 Elemente der Achtsamkeit

 

 

 

Konzentration:

 

Die Fähigkeit der Konzentration, stellt gewissermassen die Basis der Achtsamkeit dar. Es wird der Fokus der Aufmerksamkeit auf ein gewähltes Objekt oder (Gedanken/Gefühl) gerichtet. Dadurch wird der Rest des Wahrnehmungsfeldes in den Hintergrund gerückt. Ziel ist aber nicht, die Konzentration möglichst perfekt aufrecht zu erhalten, sondern gerade das Bemerken des Abschweifens stellt einen Moment der Achtsamkeit dar. 

Achtsamkeitstraining ist ohne ein mindestmass an Konzentration nicht möglich.

 

 

 

Beobachten:

 

Beobachten im Alltagsgeschehen bedeutet oft eine Reaktion auf äussere (Sinneswahrnehmungen) oder innere ( Gedanken und Gefühle) Reize, die zur Folge haben, zu bewerten oder zu reagieren. Beobachten im Sinne der Achtsamkeit heisst jedoch, eine gezielte Hinwendung zu einem bewusst ausgewählten Beobachtungsgegenstand (zb. das beobachten einer Kerzenflamme), oder einem Gefühl/ Gedanken.

 

 

 

Nicht bewerten:

 

Ein Ereignis ( oder Gedanken/ Gefühl) wird erst einmal nur beobachtet, es wird als das was es ist wahrgenommen, ohne es zu bewerten.

 

 

 

Nicht reagieren:

 

Bezieht sich auf automatisch ablaufende Reaktionen und Handlungen. Es wird nicht sofort reagiert oder eingegriffen, sondern es geht darum, diese Impulse in erster Linie zu erkennen, ohne gedanklich- verbal oder handlungsmässig zu reagieren.

 

 

 

Benennen:

 

Beinhaltet das Zuordnen von einfachen Worten und Beschreibungen von non-verbalen Wahrnehmungsinhalten. Es wird nicht analysiert, sondern etikettenhaft Worte für die Wahrnehmung gefunden. Beschreibend und nicht bewertend.

 

 

(Beispiel: Das Geräusch eines Vogels wird zb. als „zwitschern“ benannt. „Vogel“ wäre bereits eine Schlussvolgerung des Geräusches.)

 

c.o.


Lebensregeln von Max Ehrmann - Desiderata

 

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast dieser Zeit und denke daran, dass wahrer Friede nur in der Stille zu suchen und zu finden ist.

 

Versuche, soweit es dir möglich ist, ohne dich selbst aufzugeben, mit allen 

Menschen auf gutem Fuß zu stehen, das heißt: auszukommen.

 

Wo immer es nötig ist, sage ruhig und besonnen die Wahrheit, und sei dir dabei stets bewusst, dass diese auch schmerzen kann.

 

Höre die Weltweisen, aber höre auch die anderen an, selbst wenn sie dir unwissend und dumm erscheinen, denn auch sie haben ihre Geschichte und an ihrem Schicksal zu tragen.

 

Meide die lauten und streitsüchtigen Menschen, denn sie sind eine Qual für den Geist.

 

Wenn du dich mit anderen vergleichst, werde nicht hochmütig und überheblich oder fühle dich nicht zu gering. Wisse: Es wird immer Menschen geben, die besser, vielleicht auch bedeutender oder geringer sind als du. Freue dich an dem bisher Erreichten und deinen Plänen, die dich beflügeln.

 

Sei eifrig in deinem Beruf und sorge, dass er dir Freude macht und Zufriedenheit in dir schafft, wie bescheiden er auch immer sein mag, er ist ein echter Besitz im Wechsel der Zeiten.

 

In geschäftlichen Dingen sei vorsichtig; denn überall lauern Betrüger, die dich schädigen wollen. Das soll dich jedoch nicht blind machen für das Gute und Schöne und was dir sonst noch an Anstand begegnet. Suche deinen Vorteil und nutze ihn, aber nicht zum Schaden anderer.

 

Viele Menschen streben nach hohen Idealen, und überall gibt es gute Menschen und Helden. Sei du selbst! Bleibe dir selber treu, was auch immer geschehen mag, Und - was immer du bist, bleibe stets bescheiden.

Heuchle nie Gefühle vor, wo sie nicht vorhanden. Du schadest dir damit selbst und vor allem verletzt du andere.

 

Denke nie verächtlich über die Liebe, denn sie ist etwas Heiliges, und wo immer sie sich wieder regt, behandle sie als etwas Kostbares. Sie erfährt soviel Entzauberung, erlebt soviel Enttäuschung und erträgt manche Dürre. Dennoch wächst sie immer wieder neu wie frisches Gras, sie ist voll Ausdauer und Langmut.

Ertrage mit freundlicher Gelassenheit den Rat der Älteren, besonders wenn sie dir nahe stehen. Gib die Jugendjahre mit Anmut zurück, wenn sie vorüber sind.

 

Stärke die Kraft deines Geistes, damit sie dir beisteht, wenn plötzliches Unheil über dich kommt.

 

Überfordere dich nicht mit Wunschträumen, bleibe realistisch und schau auf das, was im Augenblick nötig und möglich ist. Denn viele Ängste kommen aus falschen Erwartungen und Vorstellungen. Sie machen dich an Leib und Seele kaputt und nähren deinen Verdruss.

 

Bei aller Übung von Selbstdisziplin sei freundlich zu dir selbst. Du bist ein Kind der Schöpfung, ebenso wie Sonne, Mond und Sterne sowie Bäume und Sträucher, Berge, Hügel und Täler, Wind, Wasser und Feuer ein Teil dieser sind.

 

Du hast ein Recht, hier zu sein. Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen, Gott hat dich gewollt; Er liebt dich und will, dass du glücklich bist. Und wenn du dich auch selbst und deine Umwelt nicht verstehst, so entfaltet sich doch die Welt nach Gottes Plan. Er hält und trägt dich.

 

So lebe denn in Frieden mit Gott, was du auch immer für eine Vorstellung von ihm hast. Was auch immer dein Streben und Sehnen ist, bewahre dir den Frieden mit deiner Seele, also den Frieden mit dir selbst und deinen Mitmenschen. Dann wird in dir die Erkenntnis wachsen, dass die Welt bei aller Mühe und Last, bei aller Plage und zerronnenen Träumen, dennoch eine schöne ist, auf der zu leben sich lohnt.

 

 

Greife nicht nach den Sternen. Strebe behutsam danach, zufrieden und glücklich zu sein.

 


Wie bewusst lebst du..?

 
Mit diesem kurzen Test, kannst du herausfinden, ob du bewusst oder eher unbewusst auf "Autopilot" lebst. 
 

 

1.Arbeitest du in einem Job, den du machst hauptsächlich um Geld zu verdienen?

(entspricht er auch deiner wahren Berufung, macht er dich glücklich und/oder zufrieden..)

 

2. Lebst du von der Hand in den Mund, und fragst dich, wo dein Geld bleibt..?

 

3. Verbringst du deine Zeit mit viel Fleiss, Mühe und/oder grosser Anstrengung,und mit vielen verschiedenen Dingen? ( bist du  dabei auch produktiv.)

 

4. Machst du Dinge hauptsächlich weil du sie tun MUSST.? (oder weil du sie gerne tust)

 

5. Hast du Gewichts-oder gesundheitliche Probleme, weil du zu wenig Zeit hast, dir über Nahrungsmittel die du zu dir  nimmst Gedanken zu machen, oder dir die Zeit für genügend Erholung oder Fitness fehlt..?

 

6. Hast du das Gefühl, dass du deine Zeit vorwiegend mit Dingen verbringst, die dir eigentlich  gar nicht so wichtig sind, anstatt  mit Dingen die dir wirklich am Herzen liegen..? 

 

7. Gehst du oft gedankenlos durch den Tag, ohne dir Gedanken zu machen, was du dir vom Leben wünschst, und wie du dahin kommen könntest..?

 

8. Würdest du gern mehr Zeit mit deiner Familie,mit Freunden, oder auch allein verbringen..?

 

9. Nimmst du dir kaum (regelmässig) Zeit nur für dich, um über dich und dein Leben, deine Wünsche, deine Beziehungen oder Ziele zu reflektieren..?

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-Wenn die meisten Fragen mit “JA” beantwortet werden, lebt man eher unbewusst.-

 

Bewusst leben heisst, sich über das eigene Denken bewusst zu werden und die

Kontrolle der eigenen Denkweise zu übernehmen. Achtsam und aufmerksam sein,

mit sich und dem Umfeld. Nachzudenken, damit wir ein Leben führen können,

was uns nicht zufällig geschieht oder widerfährt, sondern das wir bewusst

mitgestalten und in dem wir bewusste Entscheidungen treffen können.

So, unser individuelles Leben führen

können wie es für uns stimmt, selbstbestimmt, in dem es uns gut geht, und in dem wir

uns nicht im Nebel der Routine verlieren.

 

c.o.

 


Achtsamkeit..?

Was bedeutet Achtsamkeit..?

 

Achsamkeit heisst, das bewusste Wahrnehmen des Moments, ohne jegliche Bewertung oder Beurteilung. Das Gewahrsein des Jetzt.Sie ermöglicht uns, dem jeweils gegenwärtigen Moment in der bestmöglichen Weise zu begegnen. Aber auch im Kontakt mit sich selbst zu sein. Schlussendlich auch die Akzeptanz des Gegenwärtigen. Dazu gehört auch das Wahrnehmen des eigenen Körpers, durch bewusste Präsenz des momentanen Körpergefühls, der Körperempfindungen und Sinneswahrnehmung (sehen, riechen, hören, schmecken…) . Auch das Wahrnehmen der eigenen Gedanken und Gefühle. Wichtig dabei ist, nicht in  die Wertung zu gehen, sondern nur beobachten, wahrnehmen, und wieder loslassen, sich nicht darin verlieren.

 

Achtsamkeit/ Achtsamkeitstraining hilft bewusst zu leben und führt zu :

 

  • einer guten Selbstregulation
  • Stressminderung und Stressabbau/Entspannung
  • einem besseren Zugang zum eigenen Potential
  • einer bewussten Wahrnehmung von sich selbst und anderen
  • mehr Mitgefühl und Empathie für sich selbst und andere
  • einem engeren Kontakt zu sich selbst und den eigenen Bedürfnisen
  • bewussten Entscheidungen und setzen von Prioritäten und Selbstbestimmtheit
  • innerer Ruhe und mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit
  • mehr Belastbarkeit
  • geistiger Gesundheit

 

Du kannst Achtsamkeit bei praktisch all deinem Tun, deines Tagesablaufs ausüben. Auch während du isst, arbeitest oder Haushaltsarbeiten durchführst. Indem du auf die Empfindungen achtest, die du in jedem Moment erlebst.

 

 

Achtsamkeit ist keine Art von Religion, sondern eine Geisteshaltung, eine Lebensphilosophie, ein Weg.

c.o.

 

 

Jon Kabat-Zinn, der Begründer des MBSR-Programmes „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ sagt:

 

 

„Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen.

Diese Art der Aufmerksamkeit steigert das Gewahrsein und fördert die Klarheit sowie die Fähigkeit, die Realität des gegenwärtigen Augenblicks zu akzeptieren. Sie macht uns die Tatsache bewusst, dass unser Leben aus einer Folge von Augenblicken besteht. Wenn wir in vielen dieser Augenblicke nicht völlig gegenwärtig sind, so übersehen wir nicht nur das, was in unserem Leben am wertvollsten ist, sondern wir erkennen auch nicht den Reichtum und die Tiefe unserer Möglichkeiten zu wachsen und uns zu verändern…

Achtsamkeit ist eine einfache und zugleich hochwirksame Methode, uns wieder in den Fluss des Lebens zu integrieren, uns wieder mit unserer Weisheit und Vitalität in Berührung zu bringen.“ Jon Kabat-Zinn

 

 

Achtsamkeit entsteht nicht einfach wie von selbst, nur weil man zu der Überzeugung gelangt ist, dass es nützlich und wünschenswert wäre, bewusster zu leben. Es bedarf vielmehr einer starken Entschlossenheit sowie einer wirklichen Überzeugung vom Wert solchen Tuns, um jene nötige Disziplin aufzubringen, die man als Grundpfeiler einer effektiven Meditationspraxis bezeichnen könnte. 

Jon Kabat-Zinn

 

 

 

 


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Gegenwärtig- Sein

Achtsamkeit – Gegenwärtig-Sein

Achtsamkeit führt uns direkt in den momentanen Augenblick. Dorthin, wo das Leben stattfindet, wo unser Wesen existiert, unser Körper ist, der Atem fließt, die vielen Empfindungen und Gedanken sind. Durch Achtsamkeit können wir entdecken, wer wir wirklich sind, denn jedes Problem in unserem Alltag ist eine Folge dessen, dass wir nicht wissen, wer wir tatsächlich sind und es daher auch nicht leben können. 

Eine achtsame Haltung ist eine neutrale wertfreie konzentrierte und offene Beobachtung und Wahrnehmung der Gegenwart, also dessen, was jetzt gerade vor sich geht. Es ist das Öffnen eines aufmerksamen Raumes, in dem wir betrachten können, was mit uns und um uns herum geschieht. 

Vieles von dem, was in uns und durch uns geschieht, entzieht sich unserem Bewusstsein. Wir agieren automatisch in Handlungs- und Gewohnheitsmustern oder verfangen uns in Gedankenschleifen. Dies geschieht meist nach immer dem selben Schema, weil sich in unserem Gehirn mit der Zeit entsprechende Vernetzungen bilden. Wenn wir nicht wach und gegenwärtig sind, dann leben wir hauptsächlich in diesen festgelegten Mustern. Sie sind nicht verkehrt, doch sie halten uns manchmal regelrecht gefangen und und können ein eigenes Leben verhindern.

Einen aufmerksamen anwesenden Geisteszustand zu haben und zu halten, ist für uns nicht normal. Wir rutschen immer wieder in eine Art Halbbewusstsein hinein, in dem wir vor uns hin denken und handeln, ohne wirklich präsent zu sein. In der Präsenz unseres Wesens, liegt unsere Klarheit, unsere Kraft und unser innerer Frieden, die wir in dem Maße verlieren, wie wir eben wegdämmern. Dann bekommen wir Vieles nicht mehr mit, finden zu emotionalen Ausschlägen nicht den geeigneten Abstand, gehen über unsere körperlichen Impulse und über unsere ureigenste Intuition und Natürlichkeit hinweg, was zu geistig, seelischen und körperlichen Beschwerden, Frustation und anhaltenden Konflikten führen kann. 

Das Herstellen und Halten eines wachen aufmerksamen Raumes können wir wieder erlernen, wie Radfahren oder Autofahren. Es braucht nur ein wenig Übung und mit der Zeit geht es ganz von allein. Dann gehen wir durch unseren Alltag und haben in jedem Moment eine aufmerksame Wachheit. Unser wacher wahrnehmender Raum wird zur Normalität. Das ist Meditation.

Während der Achtsamkeit liegt unser Focus auf uns und das kann mit der Zeit unsere falschen festgefahrenen Persönlichkeitsstrukturen soweit auflösen, dass wir nun ganz natürlich fließende innere Zuständen erleben. Wache bewusste Menschen leben selbstverständlich ihr eigenes Leben. Sie können gar nicht anders. Das ergibt sich ganz von allein. „Ich müsste, sollte oder könnte“, unsere Erwartungen und die der Anderen fallen von uns ab und stattdessen gibt es ein So-sein, So-ist-es, So-ist-es-nicht, Das-tue-ich und Das-tue-ich-nicht, welches aus unserem tiefen inneren Wesen empor steigt. Wir kehren immer wieder in eine wertfreie und offene Haltung zurück, um das innere Fließen von Moment zu Moment wieder neu wahrzunehmen und zu einem verbalen Ausdruck oder in eine authentische Handlung bringen zu können. 

Während wir uns und alles um uns herum in unser Gewahrsein einschließen, werden wir mit der Zeit feststellen, dass wir aufhören, uns mit etwas zu identifizieren, was wir nicht sind. Wir nehmen dann nur noch Formen an, die zu uns gehören, sich richtig und gut anfühlen und folgen nur noch den Handlungsstrategien, die unserem Wesen entsprechen. So kann das Leben zu unserem Leben werden und wir ganz zu uns selbst.

Quelle:https://www.systemische-praxis-potsdam.de/judithmuecke/achtsamkeits-meditation/


Vergebung

Schuld und Unschuld im erwachten Sinne: Was bedeutet Vergebung?

 

 

Es soll an die Wurzel gehen, dahin wo es weh tut. Deshalb zu Beginn eine provokante Frage: Ist Vergebung im absoluten, erwachten Sinne überhaupt möglich, wenn die alten Weisheitstraditionen uns lehren, dass es weder Schuld noch Unschuld gibt?

Alles geschieht, weil es geschieht. Bedingungslose Liebe bedeutet, dass die Unterscheidung von Gut und Böse lediglich ein menschliches Konzept ist. Geboren aus unserem Ego, welches den Drang – aber auch die Aufgabe hat, alles in Richtig und Falsch einzuteilen. Das Ziel einer wirklich erwachten und erlösten Menschheit ist bedingungslose Liebe. Alle Religionen und spirituellen Wege sprechen davon. Einssein mit allem. Und das schließt wirklich alles und alle mit ein, auch den Mörder. Bedingungslos heißt tatsächlich bedingungslos. Ebenso wie eine Mutter ihr Kind im besten Falle ohne Einschränkung bis an das Lebensende liebt, ganz egal was es tut.

Es ist zunächst hilfreich zu erkennen, dass niemand auf der absoluten Ebene etwas dafür kann, dass er sich verhält, wie er sich verhält. Wir sind das Produkt der Evolution, unserer Gene, und eben auch der Konditionierungen und Traumatisierungen, welche wir im Leben, meist besonders stark in unserer Kindheit, erfahren haben. Mein geschätzter Kollege Rupert Sheldrake geht davon aus, dass diese Erfahrungen in einem kollektiven Raum gespeichert werden: dem sogenannten morphogenetischen Feld, auf das alle Menschen mehr oder minder bewusst zugreifen.

 

Reflektierendes Bewusstsein ist am Ende absolute Gnade

 

Ob jemand in der Lage ist, sein eigenes Verhalten weitsichtig zu reflektieren, das kann er kaum selbst beeinflussen. Manch einer kann es sein ganzes Leben nicht. Wir alle kennen solche Menschen. Vielleicht sind wir selbst ein solcher Mensch? Wie sollte man sich da ganz sicher sein?

Eins steht fest. Der Grad der eigenen Reflektionsfähigkeit schwankt stark, und ist oftmals nicht nur abhängig von der Tagesform, sondern auch davon, wie stark uns das hinter einem Konflikt liegende Thema emotional bewegt. Hinzu kommt, dass der menschliche Verstand im Laufe der Evolution eine Vielzahl von Wahrnehmungsverzerrungen hervorgebracht hat, denen wir täglich ausgesetzt sind. Etwa 120 dieser sogenannten kognitiven Verzerrungen (cognitive bias oder cognitive illusions) sind nachgewiesen und erforscht. Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr davon. Wer oder was gibt uns somit das Recht, irgendjemanden für seine Unbewusstheit und das daraus resultierende Verhalten zu verurteilen, geschweige denn im Anschluss Vergebung zu gewähren?

 

 

 

 

 

Die Grundstruktur des Egos durchschauen

 

In der spirituellen Welt gilt das Bewerten als egogetrieben. Das ist es auch, denn genau dafür ist unser Ego da. Es soll und muss uns im Alltag darin unterstützen, unser Überleben sicherzustellen, und dafür muss es Bewertungen vornehmen. Anders ist menschliches Leben nicht möglich. Um zu entscheiden, ob ich mich von biologischen Lebensmitteln aus der Region oder von Fastfood ernähre, muss ich eine wertende Entscheidung fällen. Ich ordne das Eine als gesund, und das Andere als schädlich ein. Diese Form der Bewertung ist notwendig, um das Leben zu organisieren und den Alltag bewältigen zu können. Bewerten ist erst einmal nur eine Methode. Sie ist ein Werkzeug. Werkzeuge kann man hilfreich oder weniger hilfreich einsetzen. Man kann Werkzeuge auch missbräuchlich einsetzen.

Das Werkzeug an sich ist im Grunde jedoch neutral. Es soll eine Funktion erfüllen, mehr nicht.

Wir Menschen vereinbaren durch unsere Normen und Werte bestimmte Verhaltensweisen als gut und andere als schlecht. Diese Vereinbarungen sind nichts anderes als Hilfskonzepte. Doch sie sind nützlich und notwendig. Anders würde menschliches Leben in Gesellschaften nicht funktionieren. So hat auch die Bewertung von Schuld und Unschuld im Alltag durchaus einen funktionellen Sinn. Allerdings liegt auch hier das Problem. Im Konfliktfalle kommen Emotionen wie Enttäuschung, Empörung, Wut, Verzweiflung, und so weiter hinzu. Diese wirken wir ein Brandbeschleuniger auf unser Ego und bringen es dazu, die eigene Bewertung quasi fest zu zementieren.

 

Ein ruhiger Geist ist die Basis allen Handelns

 

Es liegt auf der Hand, dass es in der „heißen Phase“ eines Konfliktes wenig Sinn macht, über Vergebung nachzudenken. Alle Kraft sollte zunächst dafür aufgebracht werden, die Situation mit Abstand betrachten zu können. Es muss ein gewisses Maß an Achtsamkeit und Objektivität hergestellt werden. Im Buddhismus wird dies samma ditthi genannt, was übersetzt so viel bedeutet wie „rechte Einsicht“. Diese ist Teil des Achtfachen Pfades und ein zentrales Element der buddhistischen Lehre. Alles Handeln soll auf einer „rechten Einsicht“ beruhen, die nur aus einem ruhigen und objektiven Geist entstehen kann. Ideal wäre, wenn man es zusätzlich schafft, die Position des Gegenübers einzunehmen, ohne ihm schlechtere Motive zu unterstellen, als man selbst sie hat. Gerade der Buddhismus empfiehlt, dass man die Dinge von allen Seiten betrachtet. Ja, selbst wenn das gegenüber ein Mörder wäre. Klingt schwer, ist es auch. Das war allerdings noch nicht einmal der härteste Teil daran.

 

Wie kann ich Verletzungen überwinden und meinem Gegenüber verzeihen?

 

Der heilsamste Weg hierzu ist die sogenannte radikale Akzeptanz. Ein Weg, der seit Jahrtausenden in den spirituellen Traditionen beschrieben wird, den auch die moderne Psychologie und die Neurowissenschaften anerkannt haben. Es gibt sehr erfolgreiche Therapien, die auf dem Konzept der radikalen Akzeptanz beruhen. Die amerikanische Psychologieprofessorin Marsha Linehan ist eine der führenden und weltweit anerkannten Kapazitäten auf diesem Gebiet. Daneben ist sie auch Zen-Meisterin. Mit der von ihr, auf Grundlage dieser spirituellen Übung entwickelten DBT-Therapie, gelang es ihr nicht nur die Selbstmord-rate von Borderline-Patienten radikal zu senken, sondern überhaupt eine der wenigen Therapien auf diesem Gebieten zu etablieren, und dabei auch noch eine Heilungsquote von 60 bis 70 Prozent zu erreichen.

Sie selbst sagt dazu:

„Radikale Akzeptanz ist der einzige Weg, der aus der Hölle führt – sie bedeutet, den Kampf gegen die Realität sein zu lassen. Akzeptanz ist der Weg, der unerträgliches Leiden in einen erträglichen Schmerz verwandelt.“

Wer radikale Akzeptanz über das, was ist, ausübt – und das ist nichts anderes als bedingungslose Liebe – der braucht nichts mehr zu vergeben. Er hat das Konzept von Schuld und Unschuld nicht durchbrochen, indem er es ablehnt. Er hat es auf liebevolle Weise integriert. Damit lebt er aktive Vergebung – und das, ohne sein Gegenüber zum Sünder zu machen. Das bedeutet nicht, dass man alles tatenlos über sich ergehen lassen sollte. Ganz im Gegenteil. Radikale Akzeptanz bedeutet nicht Passivität. Ja, das ist in gewisser Hinsicht ein Paradoxon. Es gibt viele Bücher und andere Artikel dazu. Es lohnt sich, zu diesem Thema zu recherchieren.

Wie gesagt, es ist paradox und im Grunde auf rationaler Ebene kaum zu begreifen. Für eine tiefe Erfahrung dieses Weges bedarf es der Herz-ebene, und hier zeigt sich der wahre Sinn unserer Gefühle und Emotionen: Dinge wahrzunehmen, die unsere Ratio alleine nicht erfassen kann.

Radikale Akzeptanz ist der Schlüssel, auf dessen Basis man handeln und aktiv werden kann. Es gibt viele Formen, mit einer akzeptierenden Haltung einem sogenannten Unrecht zu begegnen. Gandhi hat auf diese Weise Indien befreit. Es gäbe viele weitere Beispiele. Man darf freundlich mit sich sein, wenn es schwer fällt, die Dinge anzunehmen, wie sie gerade sind. Erst recht dann, wenn man das Gefühl hat, dass einem übel mitgespielt wurde. Das Wunderbare aber ist: Wenn man es wirklich schafft, in diese akzeptierende Haltung zu kommen, ohne den anderen oder die Situation verändern zu wollen, dann kann sich auch beim Gegenüber etwas lösen und zum Guten wenden.

 

Auch wenn dies seine Zeit brauchen mag. Versuchen wir, den Weg der radikalen Akzeptanz als einen Prozess, einen Weg zu begreifen, der ein ganzes Leben lang anhält. Wenn man es schafft, sich immer wieder daran zu erinnern, dass es genau darum geht, auch das vermeintlich Schlechte, oder sogar das Böse, das einem geschieht, anzunehmen, dann ist alles gut. Und wenn nicht, dann auch. Wie heißt es so schön: „Buddha saß auch bis zum Schluss.“

 

Ouelle:http://www.dieter-broers.de/was-bedeutet-vergebung/


Spuren im Sand

 

Eines Nachts hatte ich einen Traum:


Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel
erstrahlten, Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?

Da antwortete er: Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen.

 

 

 

Margaret Fishback Powers


Du bist Schöpfer deiner Realität


Die Geschichte vom Fischer und dem Geschäftsmann

Am späten Vormittag sass ein Fischer unter einer Palme am Strand und blickte zufrieden aufs Meer hinaus. Der Morgen hatte ihm einen guten Fang beschert, von dem  seine Familie und auch die Leute im Dorf satt werden würden.

Da kam ein Geschäftsmann des Weges.

"Warum sitzt du da unter der Palme und schaust aufs Meer, statt hinauszufahren, und Fische zu fangen.?" fragte er den Fischer.

Der liess sich nicht in seiner Ruhe stören. "Ich war schon draussen", sagte er nur.

"Ja, und wieviel hast du gefangen?"

"Genug, dass wir heute satt werden."

Der Geschäftsmann griff sich an den Kopf. "Mehr nicht? Das verstehe ich nicht... Du hast doch Zeit, warum fährst du nicht raus und machst noch einen Fang?"

Der Fischer sah den Geschäftsmann verständnislos an. "Wozu denn?"

"Du könntest mehr Fische verkaufen", ereiferte sich der Geschäftsmann. "Du könntest dir von dem verdienten Geld ein tüchtigeres Boot kaufen, bessere und grössere Netze. Damit fängst du mehr und kannst noch mehr verkaufen. Dann kannst du sogar Leute einstellen, die für dich arbeiten, und dein Erlös vermehrt sich. Vielleicht kannst du sogar eine eigene Fischkonservenfabrik gründen und die Fische weltweit vertreiben..."

"Und wenn ich das alles geschafft habe, was mach ich dann.?"Dann...ja, dann kannst du es ruhig angehen lassen. Du kannst dich irgendwo unter eine Palme setzen und den Blick aufs Meer geniessen", schlug der Geschäftsmann vor.

Der Fischer lachte lauthals. "Und was tue ich jetzt..?"

 

 

 

(Quelle:

Buch von Han Shan, Achtsamkeit, die höchste Form des Selbstmanagements)


Achtsamkeit...

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Innere Grenzen

Unsere inneren Grenzen bestehen aus alten Prägungen, seelischen Verletzungen, vorgefertigten Vorstellungen oder aus tief sitzenden Unsicherheiten. Sind wir an unsere Grenze gekommen, dann geht es nicht weiter. Wir spüren Hilflosigkeit, Ohnmacht, Leerheit oder große Abwehr. 

Dann ziehen wir uns zurück, versuchen andere Menschen zu verändern, manchmal hoffen wir auch still und handlungsunfähig auf Besserung, greifen unseren Gegenüber an oder lassen alles an uns abperlen, ziehen lieblose Konsequenzen, wollen bestrafen, kontrollieren oder manipulieren. Dies sind Momente, in denen wir oft nicht erkennen können, dass es unsere eigenen inneren Grenzen sind, an die wir schmerzhaft gestoßen sind. Oft machen wir dann andere Menschen für unseren Schmerz, für unsere Ängste oder für unser Unvermögen verantwortlich oder wir werden hart und gnadenlos mit uns selber.

Wir legen es normalerweise nicht freiwillig drauf an, an unsere Grenzen zu stoßen. Es passiert einfach immer wieder. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir sogar zahlreiche Strategien, um unser Überleben zu sichern. Wir beschützen unsere Begrenzungen, indem wir andere abwerten, uns überhöhen, uns an Standpunkte klammern oder Nähe meiden. Auch Gefühle, Begegnungen, Veränderungen und Lösungen werden verhindert oder wir kappen einfach nur die Verbindung zu uns selbst. 

Wir bleiben gern in unserer sicheren Zone. Hier fühlen wir uns wohl und aufgehoben. Und doch passiert es immer wieder, dass wir an Menschen oder in Situationen geraten, die uns unerwartet schnell an unsere Grenzen bringen. Es ist sogar so, dass solche Menschen und Situationen eine unwiderstehliche Anziehung auf uns haben können. 

Sind wir an unsere Grenzen geraten, dann ist das meist sehr unangenehm und wir wehren uns instinktiv dagegen. Diese Abwehr kann viel Energie verschlingen, verzehrt unsere Klarheit und raubt unsere Zuversicht. Obwohl wir in diesen Momenten eigentlich unsere ganze Wachheit und Liebe brauchen, werden wir eher eng und mißtrauisch. 

Hinter unseren Grenzen wartet etwas Neues auf uns. Ein neues Lebensgefühl und die Begegnung mit uns selbst. An unseren Grenzen brauchen wir viel Bereitschaft zum wachsen und reifen, sonst werden wir einsam, bleiben unentwickelt, machen keine neuen Erfahrungen mehr oder nur solche, in denen sich alles verschlimmert.

An unserer Grenze erfahren wir uns selbst

Innere Grenzen haben nichts mit der Abgrenzung, die wir im Alltag brauchen, zu tun. In unseren Begrenzungen sind wir vielmehr Gefangene unseres Selbstes. Bringt uns jemand an unsere Grenzen, dann ist dies immer eine Aufforderung, diese zu dehnen und zu weiten. An solchen Punkten in unserem Leben geht es immer darum, etwas loszulassen, uns zu fühlen oder etwas zu erkennen. Dies ist jedoch nicht so leicht, da unsere Selbstschutzstrategien uns augenblicklich beschützen werden, sobald wir hier in Gefahr sind. 

Es sind die Menschen, die uns nahe stehen, deren meist die Aufgabe zufällt, uns an unsere Grenzen zu bringen und gerade das macht es oft so problematisch. Entweder wir werden diese Menschen nicht los, weil es unsere Kinder, Eltern oder Partner sind oder wir haben es geschafft, sie zu verlassen, jedoch ohne vorher gewachsen zu sein, dann kommen sie zurück. Entweder persönlich oder in Form einer anderen Person. Alle Menschen, die es schaffen, uns an unsere Grenzen zu bringen, sind in Wirklichkeit ein Segen für uns. Natürlich wird dies selten so empfunden. Sie kommen uns eher vor wie Folterknechte: lästig, unbequem, unangenehm, bedrohlich, störend, verwirrend und abstoßend. 

Würde es diese „unliebsamen“ Menschen nicht geben, dann gäbe es für uns kaum eine bessere Möglichkeit, zu wachsen, zu reifen und zu lernen. Wir würden uns weiterhin in unseren bequemen, bekannten und behaglichen Grenzen bewegen und niemals erfahren, was wir darüber hinaus sind. Uns würde die Erfahrung entgehen, weiter und liebesfähiger zu sein, kraftvoller und klarer oder begabter, einzigartig und kreativ. 

Jede innere Grenze hält uns davon ab, mehr wir selbst zu sein. Innerhalb unserer Begrenzungen muss es uns nicht unbedingt gut gehen, doch das spielt keine große Rolle. Viel entscheidender ist es, dass es uns vertraut ist, wie ein gemütliches zu Hause und deshalb halten wir daran fest. Wir kennen es so und nicht anders. Das ist auch nicht verkehrt. Wir wissen oft nur nicht, dass außerhalb unserer Grenzen noch viel mehr auf uns wartet. Etwas, das immer zu uns gehören wird, ob wir es nun kennen, sein und leben wollen oder eben nicht. Das, was wir alles über unsere Begrenztheit hinaus noch sind, wird nie verschwinden, auch wenn wir es nie entdecken. 

Wenn wir dahin kommen wollen, mehr von uns selbst zu erfahren, dann müssen wir breit sein, unsere Grenzen zu überwinden. Dafür sind Grenzen da. Wissenschaftler haben schon längst erkannt: das Universum dehnt sich aus. Wir Menschen sind ein Teil dieses großen Ganzen. Auch wir dehnen uns aus. Diese Ausdehnung ist ein natürlicher Vorgang, den wir jedoch mit unseren Grenzen permanent verhindern. Das Weiten unserer inneren Begrenztheit ist immer ein besonderer Moment. Nicht selten ist er damit verbunden, dass alte verdrängte Gefühle in uns aufsteigen, wir das Gefühl des Sterbens haben, vollkommen Ohnmächtig werden oder Hilflosigkeit und Leere sich in uns breit machen. Alles bricht zusammen, es erscheint aussichtslos, dunkel, langweilig, wir leiden, fühlen uns einsam und abgeschnitten. Wir Menschen meiden solche Zustände meist, wie der Teufel das Weihwasser. Oftmals wissen wir einfach nicht, dass solche Umstände zu unseren Übergängen gehören. Wie der Schmerz zur Geburt gehört und die Nacht zum Tag.

Ohne Grenzen sind wir alles 

Turbulente Grenzerfahrungen können uns bis an unser Lebensende verstört, verängstigt und gebrochen zurücklassen. Ohne das Wissen darum, dass diese Ereignisse dafür da sind, darüber hinaus zu wachsen, können sie uns verstärkt an unsere Begrenzungen fesseln. Nicht selten klammern wir uns dann an Überlebensstrategien, die wir ohne Hilfe und Halt von außen nicht wieder loslassen können. 

Menschen, die es jedoch geschafft haben ihre Grenzen zu weiten, die tapfer durch die eine oder andere Hölle gegangen sind, erleben eine interessante Veränderung. Neben den Geschenken der inneren Heilung und der Erfahrung von Liebe, Macht und Kreativität, die sie ohnehin erhalten, werden auch die Übergänge leichter. Der Schmerz wird sanfter, die dunklen Nächte kürzer, die innere Leere wird getragen von Vertrauen und Freude auf das Neue und das Loslassen fällt leichter. Krisen werden zu Chancen. Menschen, die uns auf die Palme bringen und uns fertig machen, werden zu unseren Lehren. Situationen, denen wir uns nicht gewachsen fühlen, werden zu Möglichkeiten, größer und reifer zu werden. Und wenn das Leben uns wie eine Sackgassen erscheint, wissen wir, dass es mal wieder Zeit ist, uns weiter zu entwickeln.

Wir Menschen sind nicht das, was uns begrenzt. Wir sind die Ausdehnung. Es gibt hier kein Ankommen. Wenn wir denken, dass wir es geschafft haben, fertig sind oder es erreicht haben, dann werden wir bald feststellen, dass es nur wieder eine weitere Begrenzung ist, in der wir uns einrichten wollen. Der Wunsch, irgendwo anzukommen, auszuruhen, mit alledem fertig zu sein, ist in uns Menschen groß. Auch das Bedürfnis nach dem anhaltenden Glück und der immer währende Liebe, nach Sicherheit und Geborgenheit schlummert in unserem Inneren. Es muss doch einen Punkt geben, an dem dies ununterbrochen möglich ist. Diese erfüllenden Zustände können wir durchaus immer mal erleben, doch sie sind endlich. Sie gehen immer wieder vorüber. Das unendliche Glück, die anhaltende Liebe, die absolute Sicherheit und die tiefste Geborgenheit existieren dort, wo es keine Grenzen gibt. Unendliches, also all das, was immer da ist, hat keine Grenzen. Solange es Begrenztheit gibt, existiert auch Endlichkeit.

Wunderbar glückliche leichte und befreite Zustände machen sich meist in uns breit, wenn wir mal wieder eine innere Grenze überwunden haben. Doch schon bald regt sich das Bedürfnis in uns, diese festhalten zu wollen, sie an uns zu binden und sie für uns in Anspruch zu nehmen. Wir wollen einen Nutzen daraus ziehen. Manchmal erleben wir auch, dass diese wunderbaren Zustände einfach wieder verblassen und sich mit bekannten begrenzenden Mustern mischen. Wie es auch kommt, wir Menschen neigen dazu, uns immer wieder zu begrenzen. Allein schon aus dem Grund, weil wir uns auf diese Weise menschlich fühlen. Ohne Grenzen wären wir alles. Wir wären allumfassende, bedingungslos liebende Wesen, hätten alles Wissen in uns und wären unsterblich. Wir nehmen uns für gewöhnlich nicht auf diese Weise wahr. Was jedoch nicht bedeuten muss, dass wir es nicht sind. 

Grenzen haben, heißt menschlich sein. An Grenzen stoßen ist menschlich. Grenzen zu meiden ebenfalls. In Grenzerfahrungen zu sein, Grenzen zu weiten und diese auszudehnen, sich zu entfalten, zu reifen, zu lernen und immer größer zu werden ebenso. Ohne Grenzen gibt es den Menschen nicht mehr. Kein Ich, kein du und auch kein wir. Das gibt es nur durch Begrenztheit. 

Grenzen sind etwas zutiefst menschliches. Sie machen uns zu dem, was wir sind. Durch sie können wir viele unterschiedliche Erfahrungen machen. Vom tiefsten Leid bis zur höchsten Selbstwerdung. Ohne Grenzen gäbe es nur endlose Weite und Leere. Deshalb sind unsere Begrenzungen nicht dafür da, um vernichtet oder aufgehoben zu werden. Durch unsere Grenzen sind wir jemand. Ohne sie sind wir nur da. Nur da zu sein, ist das Größte, was wir erfahren können. Auch wenn dies einen unendlich langweiligen Eindruck auf uns macht, ist es tatsächlich das Höchste, Beste und Schwierigste, was es zu erreichen gibt. Mehr nicht. Danach gibt es nichts mehr. Sind wir im Sein aufgegangen, dann ist Schluss mit jeglicher Erfahrung. Bis dahin können wir jedoch mutig und fröhlich mit unseren Grenzen spielen. Lust entwickeln, mehr von dem zu sein, was wir sind. Uns weiten und ausdehnen. Wieder tief hinabsteigen, eng und finster werden. Darüber hinaus wachsen, Erfahrungen machen und alles, was wir sind mit anderen teilen. Für andere da sein, gemeinsam wachsen und immer wieder einfach nur da sein. 

Und keine Angst, bei alledem, kann es uns niemals wirklich an den Kragen gehen. Das, was wir sind, ist unveränderlich immer da. Es sind die Grenzen, die einfallen, denen zu Leibe gerückt wird und die vernichtet werden können, niemals das, was wir sind. Wenn wir allerdings glauben, dass wir die Grenzen sind und nicht das, was sich in der Begrenztheit erfährt, dann kann das sehr beängstigend werden. Dann sieht es so aus, als könnten wir zerstört werden und müssen uns natürlich bewachen und verteidigen.

(Quelle:http://www.systemische-praxis-potsdam.de/judithmuecke/2017/09/innere-grenzen/)


Energetische Haus/Wohnungs- Reinigung , Räuchern

 

Am Anfang war der Rauch….

Räuchern ist so alt wie die Nutzung von Feuer, und geht zurück bis zu den Ägyptern und noch weiter.

Bis heute hat es sich auch in unserer Kultur, auch in der Befölkerung erhalten, wenn auch oft etwas hinter vorgehaltener Hand. Das Ausräuchern zb. von Haus und Stall wird auf dem Land noch heute in vielen Regionen ganz selbstverständlich betrieben. Damit Mensch und Tier sicher vor Unglück und schlechten Ereignissen sind, und geschützt werden. Viele Religionen nutzen die Rituale des Räucherns auch heute noch. Auch hier in unseren christlich geprägten Regionen, z.b. in den kirchlichen Liturgien ( Weihrauch).

 

Alles ist Energie

 

Geht man davon aus, dass alles Energie ist, und somit alles mit allem verbunden, versteht sich, dass auch unser Zuhause, unsere Räume in denen wir uns aufhalten Felder sind, die eng mit uns verbunden sind. Jeder Gedanke, jedes Gefühl also auch Energie, und somit verbunden mit unserer Umwelt unserem Feld in dem wir uns bewegen.

 

Die meisten Menschen kennen das Gefühl, das man sich an bestimmten Orten oder in bestimmten Räumen einfach nicht richtig wohl fühlt. Oder man hat plötzlich das Gefühl, unbedingt die Fenster öffnen zu müssen, zb. nach einem Besuch. Auch Zeiten von intensiven Gefühlen wie Trauer, Angst oder Streitgespräche können sich in den Räumen (Feldern) festsetzen, und hängen dann sozusagen im Feld, selbst wenn sich die Situation bereits wieder verbessert hat. Auch alte, sogar uralte Energien können so bereits vom Vormieter oder Besitzer des Hauses oder der Wohnung  „übernommen“ werden. Langes Arbeiten am Computer, jegliche elektromagnetischen Strahlungen oder Elektrosmog überhaupt  belastet die Energie im Raum.

All dies kann dann wahrgenommen werden, auf unterschiedliche Weise, als Gefühl der Beklemmung, bedrückende Gedanken,Unruhe, Schlafstörungen, Nervosität, Angst, Gereiztheit, Schwermut oder Kälte, usw., auch körperlich bis hin zur Krankheit.

 

Klären

 

Energie ist nicht starr, und somit haben wir die Möglichkeit, auf diese Felder Einfluss zu nehmen. Alle negativen Energien können  somit auch wieder in neutrale, oder positive Schwingung gebracht werden.

Das Räuchern ist eine Möglichkeit. Natürlich kann man nun einfach mit etwas Weihrauch durch das Haus laufen, es kann aber sein, dass danach nichts oder nur wenig Besserung eintritt. Damit das Feld mit neuen Informationen gefüllt wird, ist eine Absicht eine Initiation sehr wichtig. Eine Bewusstheit,  eine Kraft, eine andere positive Energie (unsere Gedanken, Absichten) muss unbedingt dabei sein.

Dazu kommen dann die speziellen Räucherwerke. Pflanzen, die mit dem verströmen ihrer Kraft und Energie, was sie ja sind, wunderbar Unterstützung geben.

 

 

 

Räuchern, Praxis

 

Man braucht dazu :

 

  • Feuer- und hitzebeständiges Gefäss
  • Sand
  • Räucherkohle-Tabletten
  • verschiedenes Räucherwerk

 

Den Sand ca. 5 cm tief in das Gefäss füllen, Räucherkohle anzünden und auf den Sand legen. Solange warten bis die Kohle keine  Fünkchen mehr wirft.

Dann das gewünschte Raücherwerk darauf legen.

Nun kann man beginnen. Am effektivsten ist es, wenn man bei einem Haus das ganze Haus ausräuchert, das heisst vom Keller bis zum Dach. Bei einer Wohnung am besten alle Räume. 

Sei dir deiner Absicht ganz bewusst, was willst du mit deine Räucherung erreichen. (Reinigung/Auflösung von negativen Energien ) Geh einfach in jeden Raum, und spüre in dich hinein, nimm alles möglichst bewusst war. Lass den Rauch ruhig in alle Himmelsrichtungen verteilen, geh dorthin, wo es dich zieht. Sei in dir in Frieden, in Liebe und möglichst klar und ruhig, aber bestimmt.

 

Wenn du überall warst, sollte in jedem Raum der Rauch stehen, das heisst es darf ruhig richtig „neblig“ sein.! Nun kommt der fast wichtigste Schritt, öffne alle Fenster..! Die Energie die du nicht mehr willst hat sich nun im Rauch gesammelt/gebunden, und kann jetzt nach draussen abziehen. Lass die Fenster unbedingt so lange offen, bis in den Räumen kein Rauch mehr zu sehen ist.!

 

Wenn aller Rauch abgezogen ist, kannst du die Fenster wieder schliessen. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, zum einen kannst du es dabei belassen, oder aber du füllst den Raum wieder auf, das macht Sinn, da der jetzt „leer“ ist. Auch hier kannst du mit deiner Absicht Einfluss nehmen. Ich empfehle meistens, den Raum wieder auzufüllen, mit einer Essenz, einem Räucherwerk, dass dem Bewohner besonders gut tut, oder besonders gefällt. (z.B. Wirkung für Ruhe, Frieden, Liebe, stimmungsaufhellend, Schutz, beruhigend etc. )

Geh einfach genauso vor wie bei der Reinigung, mit dem Unterschied, dass du danach nicht mehr so stark lüftest, den Duft/Rauch also noch eine Zeit im Haus /Wohnung wahrnehmen kannst.

 

(Achtung..! Die Kohle bleibt danach noch für längere Zeit heiss..! Bitte darauf achten und Gefäss nicht unbeaufsichtigt lassen..!)

 

Räucherwerk und Zubehör kann man heute an vielen Orten bekommen, oft steht die Wirkung darauf. Die meisten Pflanzen/Kräuter, Hölzer und Harze lassen sich auch untereinander mischen.

 

Mein Tpp:

 

Ich verwende zur Hausreinigung immer : (einzeln oder auch in Kombination)

 

  • weisser Salbei, eine der wirksamsten und stärksten Reinigungs- und Klärungs Pflanzen
  • Weisser Copal, Weihrauch
  • Drachenblut, bei extrem schlechten, schweren Energien 

 

Zum Auffüllen nach der Reinigung. Zum Beispiel :

 

 

  • Galgant
  • Rosenweihrauch
  • Storax
  • Sandelholz
  • Zedernholz
  • Mastix
  • hierfür sind auch Räucherstäbchen sehr geeignet..!(auf gute Qualität und nur natürliche Inhaltstoffe achten!)

 

c.o.


Das Gehirn eines Buddha....

Entspannung und Meditation

 

Das parasympathische Nervensystem (PNS) aktivieren

 

Ihr Körper besitzt zahlreiche wichtige Systeme, darunter das endokrine (hormonelle) System, das Herz-Kreislaufsystem, das Immunsystem, das Magen-Darm-System und das Nervensystem. Wenn sie die Körper-Geist-Verbindung nutzen möchten, um Stress zu senken, die Feuer zu kühlen und ihre langfristige Gesundheit zu verbessern, welches ist dann der optimale Eintrittsort in all diese Systeme? Es ist das autonome Nervensystem (ANS).

Dies liegt daran, dass das ANS- dass ein Teil des grösseren Nervensystems ist- mit jedem anderen System verknüpft ist und die Regulation eines jeden anderen Systems unterstützt. Und geistige Aktivität hat einen grösseren direkten Einfluss auf das ANS als auf jedes andere Körpersystem. Wenn sie den parasympathischen Zweig des ANS stimulieren, breiten sich beruhigende, wohltuende und heilende Wellen in ihrem Körper, Gehirn und Geist aus. 

 

Entspannung

 

Beim Entspannen wird der Schaltkreis des parasympathischen Systems in Anspruch genommen und dadurch gestärkt. Das Entspannen beruhigt auch das sympathische Nervensystem-das Kampf-oder-Fluchtsystem-, da entspannte Muskeln Feedback an die Alarmzentren des Gehirns senden, dass alles gut ist. Wenn man sehr entspannt ist, kann man sich nur schwerlich gestresst oder aus der Fassung gebracht fühlen. Die Entspannungsreaktion kann sogar Veränderungen im Hinblick darauf bewirken, wie ihre Gene exprimiert werden, und damit durch chronischen Stress ausgelösten Zellschaden reduzieren.

Den Nutzen der Entspannung können sie nicht nur dadurch ernten, dass sie sie in bestimmten nervenaufreibenden Situationen auslösen, sondern auch dadurch, dass sie ihren Körper "offline" darin schulen, automatisch zu entspannen; die folgenden Methoden können  für beide Zwecke genutzt werden.

Hier als Erstes vier schnelle Mittel:

 

-Entspannen sie die Zunge, ihre Augen und ihre Kiefermuskeln.

 

-Fühlen sie, wie  Spannung aus ihrem Körper hinausfliesst und in die Erde sinkt.

 

-Lassen sie warmes Wasser über ihre Hände laufen.

 

- Suchen sie ihren Körper nach Regionen ab, die angespannt sind, und entspannen sie diese.

 

Meditation

 

Meditation aktiviert das PNS auf vielerlei Wegen. Zu diesen gehören : das Abwenden der Aufmerksamkeit von aufreibenden Angelegenheiten, das Entspannen und das Lenken des Gewahrseins nach innen in den Körper hinein. Dadurch, dass sie das PNS und andere Teile des Nervensystems stimuliert , bewirkt regelmässige Meditation Folgendes :

 

- Sie vermehrt die graue Substanz in der Insula, im Hyppocampus und im präfrontalen Kontex, vermindert die altersbedingte kortikale Verdünnung in präfrontalen Regionen, die durch die Meditation gestärkt werden, und verbessert mit diesen Regionen in Verbindung stehende psychologische Funktionen, darunter Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Empathie.

 

- Sie steigert die Aktivierung linker frontaler Regionen, was die Stimmung hebt.

 

- Sie erhöht die Stärke und Reichweite schneller Gamma-Gehirnwellen bei erfahrenen Praktizierenden; Gehirnwellen sind die schwachen, aber messbaren elektrischen Wellen, die von einer grossen Zahl von Neuronen produziert werden, die rhytmisch gemeinsam feuern.

 

- Sie verringert den Spiegel des Stresshormons Cortisol

 

- Sie stärkt das Immunsystem

 

- Sie hilft bei einer Vielzahl von medizinischen Leiden, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma, Typ-2- Diabetes, PMS und chronischen Schmerzen

 

- Sie hilft bei zahlreichen psychischen Leiden, darunter Schlaflosigkeit, Angst, Phobien und Essstörungen

 

Es gibt viele kontemplative Traditionen und viele Arten, zu meditieren. Der Schlüssel zum Ernten des Lohns der Meditation liegt darin, eine regelmässige, tägliche Praxis zu etablieren, egal wie kurz. Wie wäre es damit, die persönliche Verpflichtung einzugehen, nie schlafen zu gehen, ohne am selben Tag meditiert zu haben, und sei es nur für eine Minute..?

 

 

(Quelle: Buch," Das Gehirn eines  Buddha", von Rick Hanson)

 

 

 

 

 


10 Erfolgsblockaden von Hochsensiblen


Entspannung mit Frequenzen


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Seelenplan...


Dharma

 

 

 
 

Dharma ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet  Lebenszweck oder- sinn.

Es besagt, dass wir eine körperliche Gestalt angenommen haben, um einen Sinn zu erfüllen. 

Diesem zufolge hat man ein einzigartiges Talent und eine einzigartige Art, dies auszudrücken. Es gibt etwas, dass man besser kann als alle anderen Menschen in der ganzen Welt- und nach jedem einzigartigen Talent und jedem einzigartigen Ausdruck dieses Talents gibt es auch eine einzigartige Nachfrage. Wenn diese Nachfrage mit dem kreativen Ausdruck des Talents abgestimmt wird, entsteht ein Funke, der Wohlstand erzeugt. Wenn man seine Talente ausdrückt und damit Bedürfnisse stillt, erzeugt man undbegrenzten Reichtum und Überfluss.

Wenn man Kindern von Anfang an diesen Gedanken einflössen kann, sieht man die Wirkung deutlich in ihrem späteren Leben. Ich habe dies bei meinen Kindern so gehalten. Immer wieder habe ich ihnen gesagt, es gäbe einen Grund, dass sie auf der Welt seien, und sie sollten diesen Grund allein herausfinden. Seit sie vier Jahre alt sind haben sie das immer wieder von mir gehört. Ich habe ihnen ausserdem im gleichen Alter das Meditieren beigebrachtt und ihnen gesagt: "Ich möchte, dass ihr euch niemals darüber Gedanken macht, wie ihr euren Lebensunterhalt verdient. Wenn ihr als Erwachsene nicht genug verdient, werde ich für euch sorgen, daher braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Ich möchte nicht, dass ihr euch ausschliesslich darauf konzentriert, in der Schule gute Leistungen zu erzielen. Ich will gar nicht, dass ihr immer die besten Noten habt und nur die besten Schulen besucht. Ich will nur, dass ihr euch auf die Frage konzentriert, wie ihr der Menscheit am besten dienen könnt und welche einzigartzigen Talente ihr habt. Denn jeder von euch hat eine Einzigartige Begabung, die so kein anderer besitzt, und ihr könnt diese auf ganz besondere, eigene Weise ausdrücken."

Aber meine Kinder besuchten die besten Schulen, bekamen die besten Noten, und schon im College fielen sie dadurch auf, dass sie finanziell unabhängig waren, denn sie hatten sich darauf konzentriert, was sie auf dieser Erde geben sollen.

 

Deepak Chopra